Familien-Filmdreh mit vier Hörbigers

ORF-Krimi

Familien-Filmdreh mit vier Hörbigers

Christiane und Maresa Hörbiger drehen in Wien ihren ersten gemeinsamen Film.

Die Schwester als Partnerin, der Neffe als Kontrahent und der Sohn als Regisseur: Dreharbeiten einmal anders, wie sie Christiane Hörbiger derzeit erlebt. Im ORF-Krimi Meine Schwester (2012 im TV) gibt sie die Requisitenhändlerin Katharina, Maresa Hörbiger ihre tot geglaubte Schwester. Und als beide unter Mordverdacht geraten, taucht Christiane Hörbigers Neffe Cornelius Obon­ya als Polizist auf. Sohn ­Sascha Bigler ist als Regisseur der Chef am Set.

"Am Anfang habe ich mich geniert, mit Christiane zu drehen", verrät Maresa Hörbiger. Und erzählt schmunzelnd von Kindheitserinnerungen, die wieder wach werden: "Wir haben oft gespielt. Sie war immer der Star, ich die Betreuerin." Christiane Hörbiger ist begeistert vom Dreh – und der Arbeit mit Sascha, der sie am Set beim Vornamen nennt: "Ich würde nie Mama sagen!" Nur einmal war er "ein bisschen streng", gibt sie zu: "Wahrscheinlich dachte er, dass ich ­zicke. Aber mir war einfach furchtbar kalt und deshalb bin ich kurz ein bisschen aus dem Text gekommen."

Besonders in Erinnerung geblieben ist ihr eine Nachtszene vor zwei Wochen im Finanzministerium, das derzeit saniert wird: "Es war eiskalt, wir hatten alle den Staub zwischen den Zähnen – und wir waren trotzdem glücklich, dass wir nicht zum Opernball gehen mussten."

Noch bis 17. März stehen die Hörbigers vereint vor der Kamera. Weitere gemeinsame Projekte nicht ausgeschlossen.