Jennifer Aniston als strippendes Bad Girl

Film-Kritik

Jennifer Aniston als strippendes Bad Girl

Im Roadmovie „Wir sind die Millers“ zieht Aniston (fast) blank und schmuggelt Gras.

Die Mutter Stripperin, der Vater Drogendealer, der Sohn verkorkste Jungfrau und seine Schwester obdachlos: Es ist eine ziemlich seltsame Familie, die sich da in Wir sind die Millers im Camper in Richtung Mexiko aufmacht. Und genau genommen sind die Millers ja auch gar nicht verwandt. Sie mimen nur die Bilderbuchspießer, um zwei Tonnen Marihuana über die Grenze zu schmuggeln. Unschwer zu erraten, dass dabei alles schiefgeht, was nur schiefgehen kann.

Aniston legt ab
Pech für die Millers, die im Lauf der Zeit tatsächlich zusammenwachsen, Glück für den Zuschauer, dem die Skurrilos zwei unterhaltsame Stunden bescheren. Highlight des Roadmovie ist die sonst so brave Jennifer Aniston, die als strippendes Bad Girl eine erstaunlich gute Figur macht. Der Rest des Casts ist vor allem für Slapstick-Einlagen zuständig. Und die zielen ­teilweise ordentlich unter die Gürtellinie. Trotzdem kommen Herz, Hirn und echter Witz nie zu kurz. Fazit: kurzweiliges Popcorn-Kino fürs Wochenende.
(Astrid Hofer)

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