Letzter Film mit River Phoenix wird gezeigt

Posthume Premiere

Letzter Film mit River Phoenix wird gezeigt

Regisseur vollendete "Dark Blood" 19 Jahre nach Tod des Jungstars.

Fast zwei Jahrzehnte nach dem Tod des US-Schauspielers River Phoenix erlebt dessen letzter Film "Dark Blood" seine Premiere auf dem Filmfestival im niederländischen Utrecht. Der Film von Regisseur George Sluizer wird am 27. September abends im Utrechter Stadttheater gezeigt, teilte die Festivalleitung am Mittwoch auf ihrer Internetseite mit. Der niederländische Filmemacher hatte "Dark Blood" zu vier Fünfteln fertig gedreht, als Phoenix am 31. Oktober 1993 im Alter von nur 23 Jahren an einer Überdosis Drogen starb.

Hier der Trailer zum Film

Material schlummerte in Archiven
Das Filmmaterial schlummerte in den Archiven, bis der 80-jährige, kranke Sluizer nach Angaben seiner Tochter vor zwei Jahren beschloss, den Film neu zu schneiden und so gut wie möglich zu vollenden. Im Januar sei es soweit gewesen, sagte Anouk Sluizer der Nachrichtenagentur AFP. "Dark Blood" handelt von einem Einsiedler (gespielt von Phoenix), der auf einem atomaren Testgelände in der Wüste lebt und auf das Ende der Welt wartet. Als ein auf der Hochzeitsreise befindliches Paar durch eine Autopanne in seiner Gegend landet, verliebt er sich in die Frau und hält die beiden gefangen.

Der Schauspieler war heißbegehrt
Phoenix galt wie James Dean oder Brad Pitt als einer von Hollywoods begehrtesten Nachwuchsschauspielern. Mit nur 18 Jahren erhielt er für Sidney Lumets "Flucht ins Ungewisse" seine erste Oscar-Nominierung, an der Seite von Harrison Ford spielte er in "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug", und in Gus Van Sants "My Private Idaho" verkörperte er einen homosexuellen Stricher.

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