Romantik, Charme & nackte Haut

Love & Other Drugs

Romantik, Charme & nackte Haut

Hathaway und Gyllenhaal spielen sehr freizügige Bettszenen.

"Wenn man eine Beziehung beginnt", sagt Anne Hathaway , "verbringt man viel Zeit miteinander nackt und im Bett." In ihrem neuen Film, der Romanze Love & Other Drugs (ab Freitag, 14.1. im Kino), ist das auch zu sehen: In den Liebesszenen zeigen sich Hathaway und ihr Partner Jake Gyllenhaal nackt wie Gott sie schuf. Das ist höchst ungewöhnlich im prüden Hollywood-Business.

Diashow: Love & Other Drugs

Love & Other Drugs

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    Nacktheit
    Die Stars fanden freilich nichts dabei, sich für Love & Other Drugs auszuziehen . Hathaway im ÖSTERREICH-Interview: "In diesen Szenen geht es nicht darum, zwei nackte Menschen anzusehen, sondern um die Erforschung von Liebe und Intimität." Jake Gyllenhaal: "Wir trafen zu Beginn die Vereinbarung, nicht schriftlich festzulegen, wie viel Nacktheit im Film vorkommen darf – dieser Teil von einem Hintern, jener Teil von einem Busen oder so. Wir vertrauten Regisseur Edward Zwick. Er gab uns dafür das Recht, Aufnahmen zu streichen, mit denen wir uns nicht wohlfühlten. Annie und mir hat es geholfen, dass wir uns schon beim Dreh von Brokeback Mountain nackt gegenüber standen."

    Der Sonnyboy 
und die Künstlerin
    Damals spielte Gyllenhaal einen schwulen Cowboy und wurde für einen Oscar nominiert. Jetzt tritt er als charmesprühender Pharma-Vertreter und Hetero-Mann auf, der dem Sex Appeal der Künstlerin Maggie (Hathaway) verfällt. Die Anziehungskraft beruht auf Gegenseitigkeit. Hathaway: "Es kommt selten vor, dass ein Schauspieler, der so gut aussieht und so viel Charisma hat, auch noch eine ganze Schiffsladung voll Talent besitzt."

    Beide Stars können am Sonntag, 16.1. einen Golden Globe als beste Darsteller gewinnen (die Gala läuft Sonntagnacht live ab 2 Uhr früh auf Pro 7). Die Nominierungen gab‘s vermutlich (auch) für die ernsten Passagen von Love & 
Other Drugs: Anne Hathaways Maggie ist, so steht es im Drehbuch, an Parkinson erkrankt. Die Darstellerin: "In Maggies Stadium hat man mit der Krankheit noch mehr gute als schlechte Tage. Aber die Angst, was noch alles auf einen zukommt, muss sehr groß sein. Der Film hat mich unglaublich dankbar für meine Gesundheit gemacht."