Die Welt steht nimmermehr lang

Melancholia

Die Welt steht nimmermehr lang

Lars von Trier lässt in seinem neuen Film „Melancholia“ die Welt untergehen.

Der riesige Himmelskörper trägt (wie der Film) den schönen Namen Melancholia , doch er rast auf einem unschönen Weg dahin: Nur wenige Tage noch, dann wird er auf die Erde prallen – und sie zerstören.

Vor diesem Hintergrund lässt Lars von Trier ein Drama ablaufen, dessen Protagonisten nur langsam akzeptieren, dass ihnen der sichere Tod bevorsteht. In einer noblen Villa wird eine Hochzeit gefeiert – ein Fest der Freude, aber auch der Intrigen und der Ausweglosigkeit. Fazit: eine Endzeitvision , gespeist aus den Depressionen des Regisseurs, die manchmal ein wenig fad, doch stets prächtig anzuschauen ist.

Melancholia
DK/S/F/D 2011. 130 Min. Von Lars von Trier . Mit Kirsten Dunst, Charlotte Gainsbourg, John Hurt.

© TZ ÖSTERREICH