"Man of Steel": Supermans fulminante Rückkehr in 3D

„Man of Steel“

Neuer Hype um Superman

Der Superman-Movie legte mit 125 Mio. Dollar in den USA einen fulminanten Start hin. 

Wer Man of Steel, den Neustart von Superman, in einem IMAX-Kino sieht, wird schon zu Beginn dazu angehalten, zu glauben – an die überirdischen Fähigkeiten des Superhelden, der geradezu jesusgleich inszeniert wird, an die überragende Technologie und nicht zuletzt auch an die Macht des Kinos.

Künstler
Dass der Reboot in den USA an den Kinokassen fulminant gestartet ist (125 Millionen Dollar), vermag kaum zu wundern, schließlich stehen mit Batman-Neuerfinder Christopher Nolan als Produzent und Übertreibungsmeister Zack Snyder (300) als Regisseur zwei stilbildende Hollywood-Künstler hinter dem Projekt. Nolan holte den luftigen Superhelden auf den Boden zurück und setzte ihn gemeinsam mit dem Dark Knight-Autor David S. Goyer in eine realistische, heutige Umgebung.

Kevin Costner spielt Supermans Daddy
Moral. Als moralisches Gravitationszentrum dienen Kevin Costner und Diane Lane als Vater und Mutter Kent, die den in Kansas gestrandeten Säugling einst aufgenommen und großgezogen haben. Russell Crowe und Ayelet Zurer agieren als leibliche Eltern, die ihren Sohn Kal-El (Clark) in einer Raumkapsel zur Erde geschickt haben, um ihn vor der kriegerischen Apokalypse auf dem Planeten Krypton zu bewahren.

Humorfrei
Als Superman in einer irdischen Eishöhle ein kryptonisches Raumschiff entdeckt und seine Herkunft klären kann, macht er nicht nur Bekanntschaft mit der Journalistin Lois Lane (Amy Adams), sondern lockt auch den einstigen Militärchef von Krypton, General Zod (Michael Shannon), auf seine Fährte.

Der neue Superman, Henry Cavill, schlägt sich gut: So gut wie völlig humorbefreit stellt er vor allem sein besorgtes Gesicht und seinen Körper zur Schau – und macht mit dem roten Cape eine passable Figur.

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