Opossum Heidi schielt auf Natalie Portman

Oscar-Wette

Opossum Heidi schielt auf Natalie Portman

Das Nagetier tippt darauf, dass Natalie den Preis abräumt.

Für Heidi, das schielende Opossum aus dem Leipziger Zoo, ist zumindest eine Schlacht um die begehrten Oscars bereits gelaufen. Zielsicher prophezeite Deutschlands jüngstes Orakel in der Late-Night-Show des US-Komödianten Jimmy Kimmel die Gewinnerin des diesjährigen Oscars für die beste weibliche Hauptrolle. Demnach darf sich der Star des Ballett-Thrillers "Black Swan", Natalie Portman, ganz besonders auf die Oscar -Gala in der Nacht zum Montag, 28.2., freuen.



Krake-Nachfolgerin?

Das Fernsehpublikum in Kimmels Studio war von dem possierlichen Nagetier mit dem Silberblick sichtlich begeistert und spendete ihm bei seinem ersten Übersee-Auftritt reichlich Beifall. Heidis Wahl deckt sich mit dem Urteil vieler Amerikaner, die Portman ihren ebenfalls nominierten Kolleginnen Nicole Kidman, Jennifer Lawrence, Michelle Williams und Annette Bening vorziehen. Vorschußlorbeeren hat die Leipziger Opossum-Dame auch durch ihren Landsmann Paul: Der Oberhausener Krake hatte als Fussball-WM-Orakel auch in den USA großes Aufsehen erregt.

Fünf zur Wahl
Ob Heidi mit Pauls hellseherischem Gespür mithalten kann, will Kimmel auch in den kommenden Nächten noch testen. In jeder Sendung soll das Oscar-Orakel zwischen den Hoffnungträgern einer anderen Kategorie entscheiden, kündigte der Gastgeber zum Auftakt am späten Dienstag (Ortszeit) an. Zur Wahl stehen Heidi jeweils fünf auf einen roten Teppich aufgereihte Oscar-Trophäen mit aufgeklebten Fotos von den nominierten Kandidaten. Oscar-Gewinner wird nach Kimmels Spielregeln, wen Heidi mit der Pfote berührt.

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    Ließ sich Zeit
    Bei seinem ersten Auftritt ließ sich das schielende Orakel reichlich Zeit mit der Wahl. Schnüffelnd und mit hoch erhobener Nase zog Heidi im ersten Gang an allen fünf Kandidatinnen vorbei, ohne sich für eine zu interessieren. Als sie aber beim zweiten Gang etwas Essbares neben Portmans Trophäe entdeckte, war die Entscheidung getroffen. Genüsslich kauend streckte sich die Opossum-Dame in die Höhe, als erhoffe sie sich einen weiteren Leckerbissen und legte dann ihre Pfote auf Portmans Schulter.

    In Heimat gefilmt
    Für ihren Orakel-Job musste Heidi nicht über den großen Teich fliegen, sondern wurde von einem amerikanischen Kamerateam in ihrer Heimat gefilmt. Das schielende Opossum lebt derzeit in einem nichtöffentlichen Teil des Leipziger Zoos und wartet auf die Fertigstellung seiner künftigen Heimat, einer Riesentropenhalle. Die Gage für Heidis TV-Auftritt soll in Artenschutzprojekte fließen.