Sklaven-Drama als Oscarfavorit

Filmfestival

Sklaven-Drama als Oscarfavorit

Toronto International Film Festival (TIFF) gilt als Schaulaufen für die Oscars.

Kaum einer der 288 beim diesjährigen Toronto Film Festival präsentierten Filme wurde so bejubelt wie das vom britischen Konzept- und Installationskünstler Steve McQueen in Szene gesetzte Werk 12 Years A Slave, das die (wahre) Leidensgeschichte von Solomon Northup erzählt. Northup, der in Saratoga, New York, ansässig war, wurde 1841 gekidnappt und in die Südstaaten als Sklave verkauft. Erst nach 12 Jahren gelingt es dem zuvor freien und gebildeten Bürger, zu seiner Familie zurückzukehren.

Signalgeber
McQueens dritter Film räumte beim Festival den Preis des Publikums ab und gilt damit als Favorit für die Oscars. Das Filmfestival in Toronto, das dieses Jahr zum 38. Mal über die Bühne ging, gilt als Signalgeber für die begehrten Academy Awards, die im Frühjahr vergeben werden. Die großen US-Studios nutzen Toronto daher oft als Teststrecke für ihre Prestige-Projekte.

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