Zu brutal?

Wie gefährlich ist der neue 'Joker'-Film?

Joaquin Phoenix spaltet in der Rolle die Zuseher - manche verlassen das Kino.

Wie wird aus einem jungen Möchtegern-Komiker ein kaltblütiger  Killer-Clown ? Die Geschichte hinter dem Gegenspieler Batmans hat die Amerikaner in die Kinos gelockt.

Rekord-Einspielergebnisse für Joker

Der Thriller "Joker" spielte in den USA und Kanada an seinem ersten Wochenende 93,5 Millionen Dollar ein (etwa 85 Millionen Euro) – Rekord für ein Debüt im Oktober, wie der "Hollywood Reporter" berichtete. Der Film mit  Joaquin Phoenix  in der Hauptrolle übertraf damit die Erwartungen. Er gilt in den USA als umstritten, Kritiker warnten vor der in "Joker" gezeigten Gewalt. Starttermin in Deutschland ist der 10. Oktober.
 
 

Fans verlassen panisch den Saal

Im Netz geht es jetzt rund, weil einige Film-Fans berichten, sie hätten den Kino-Saal verlassen müssen. Zu brutal, zu düster, zu heftig sei der Streifen. Ab 16 Jahren ist der Film freigegeben, das scheint aber vielen zu locker zu sein.
 
 

Psycho-Trigger

Besonders gewarnt sein sollen Menschen, die psychische Probleme haben. Denn viele Elemente im "Joker" seien potenziell triggernd. Darunter die Gewalt, das Mobbing, Psychospiele.
 
 
 
Der "Joker" wird als Meisterwerk gefeiert, aber mit Abstrichen. So soll man sich den Streifen nicht leichtfertig reinziehen, sondern in einer guten Verfassung ins Kino gehen.
 
 

Weitere Chartsplatzierungen

 
Auf dem zweiten Platz landete der Animationsfilm "Abominable" mit zwölf Millionen Dollar (elf Millionen Euro), gefolgt von dem britischen Historiendrama "Downton Abbey". Die Fortsetzung der gleichnamigen Fernsehserie spielte acht Millionen Dollar ein (7,3 Millionen Euro).