Manker wurde Preis aberkannt

Große Aufregung

Manker wurde Preis aberkannt

Theater. Nächster Akt in der Posse um Paulus Mankers Lok-Fahrt. Am gestrigen Donnerstag hätte der populäre Theatermacher mit dem niederösterreichischen Tourismuspreis geehrt werden sollen. Immerhin hat er mit seinen kultigen Alma-Produktionen Tausende Theaterfans nach Purkersdorf, Petronell, auf den Semmering und zuletzt in die Roigk-Hallen nach Wiener Neustadt gelockt.

Allerdings: Wenige Tage vor der Preisverleihung hatte Manker einen Brief der Niederösterreich-Werbung GmbH erhalten (dieser liegt ÖSTERREICH vor), in dem man ihm mitteilte, dass er den Tourismuspreis leider doch nicht erhalten werde. Der Grund: die „von Ihnen verursachte negative mediale Berichterstattung“ rund um die besagte Lok-Fahrt.

Klagen

Zur Erinnerung: Manker hatte in der Wiener Neustädter Roigk-Halle, wo er Alma aufführte, eine Diesellok in Betrieb genommen und touchierte das Werkstor. Der Hallenbesitzer Christian Blazek sprach von einer Amokfahrt und klagte ­wegen Sachbeschädigung – Manker klagte wegen Rufschädigung. Dass sein Ruf tatsächlich beschädigt wurde, steht seit der plötzlichen Aberkennung des Preises fest.(hir)

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