Shicoff-Gala 
in der Oper

Startenor

Shicoff-Gala 
in der Oper

Oper. Neil Shicoff, der Sensibilissimus unter den großen Opernsängern, ist ein ganz besonderes Exemplar der vom Publikum in aller Welt geliebten Gattung Startenor. Seine bevorzugten Rollen sind die neurotischen, kaputten Antihelden, Gegenbilder des Heldentenors sozusagen, in denen er seine eigenen Abgründe ausleben kann: „Mir liegen verstörte, kaputte Figuren, weil sie mir ähnlich sind“, sagt er.

Kammersänger. Am Sonntag feiert Shicoff, österreichischer Kammersänger und Ehrenmitglied der Wiener Staatsoper, in einer Galavorstellung im Haus am Ring sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Er hatte im Mai 1975 als Verdis Ernani an der Cincinnati Opera debütiert, 1976 folgte sein erster Auftritt an der New Yorker Met als Rinuccio in Gianni Schicchi.

Große Gäste. Unterstützt von Stars wie Ferruccio Furlanetto, Krassimira Stoyanova und Anja Silja sowie den Direktoren Dominique Meyer, Ioan Holender und Jürgen Flimm wird er als Hoffmann, Hermann (Pique Dame), Eléazar (La Juive) und Don José (Carmen) in der Gala Kostproben seiner Kunst zum Besten geben.

„Die Wiener Staatsoper, wo ich 1979 als Rigoletto-Herzog debütiert habe, ist mein wichtigstes Opernhaus“, sagt Shicoff, der fast Staatsoperndirektor geworden wäre. „Ich habe den Programmzettel meiner ersten Wiener Vorstellung gerahmt an der Wand hängen.“

E. Hirschmann-Altzinger

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