Mit der Ausstellung "Impressionismus: Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen", dieam 9.2 am Abend eröffnet wird, widmet sich die Wiener Albertina den Papierarbeiten der großen Impressionisten und Postimpressionisten. Erstmals setze man sich dabei systematisch und ausschließlich mit dem zeichnerischen Werk so prominenter Künstler wie Manet und Monet, Degas und Renoir, Cezanne und Seurat, Gauguin und Toulouse-Lautrec auseinander, hieß es. "So eine Ausstellung hat es überhaupt noch nie gegeben", begeisterte sich Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder bei der vormittägigen Presseführung. Bis 13. Mai kann man die Impressionisten begutachten.

16 Künstler - 200 Werke

Albertina zeigt Renoir, Cezanne & Co.

Mehr als 200 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen der ganz Großen warten.

Mit der Ausstellung "Impressionismus: Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen", die am 9.2 am Abend eröffnet wird, widmet sich die Wiener Albertina den Papierarbeiten der großen Impressionisten und Postimpressionisten. Erstmals setze man sich dabei systematisch und ausschließlich mit dem zeichnerischen Werk so prominenter Künstler wie Manet und Monet, Degas und Renoir, Cezanne und Seurat, Gauguin und Toulouse-Lautrec auseinander, hieß es. "So eine Ausstellung hat es überhaupt noch nie gegeben", begeisterte sich Albertina-Direktor Klaus Albrecht Schröder bei der vormittägigen Presseführung.

Von Milwaikee nach Wien
In Milwaukee war die von Christopher Lloyd kuratierte Schau bereits im vergangenen Herbst zu sehen. In Wien, wo sie von Christine Ekelhart betreut wurde und als Mittelstück einer Trilogie zwischen der technisch orientierten Impressionisten-Ausstellung "Wie das Licht auf die Leinwand kam" und einer für 2013 geplanten Matisse-Show fungieren soll, ist die Präsentation nun "deutlich umfangreicher" (Schröder) - nicht zuletzt Dank der rund 30 Werke aus eigenem Bestand. Zu sehen sind über 200 Pastelle, Aquarelle und Zeichnungen von mehr als 60 Leihgebern, darunter MoMA, Musee d'Orsay, British Museum und zahlreiche Privatsammlungen.

16 Künstler - 200 Werke
So lebt der Rundgang durch die 16 Künstler umfassende und bis 13. Mai laufende Ausstellung auch von Kontrasten und Entdeckungen. Da beeindruckt Henri Toulouse-Lautrec mit bunten Zirkus- und Salon-Szenen und karikaturenhaften Tuschzeichnungen, während gleich nebenan von dem zeitlebens vor allem als Karikaturist geschätzten Jean-Louis Forain nicht nur grelle Bordell-Interieurs zu sehen sind, sondern auch ein betörendes Pastell: "Frau an Blumen riechend" heißt es schlicht, und die Blumen sind dabei nur zart angedeutet.  Man begegnet Manets "Dame im Pelz" und Renoirs Mädchen-Bildern ebenso wie unzähligen Jockeys, Tänzerinnen und Landschaften von Degas. Wenige Schritte nach der Konfrontation mit düsteren, abstrahierenden Schwarz-Weiß-Zeichnungen von Georges Seurat, der aus Vorstadtbewohnern schattenartige, gesichtslose Gestalten macht, stößt man auf die bekannten Südsee-Impressionen von Paul Gauguin.

Info
Die Ausstellung  "Impressionismus: Pastelle, Aquarelle, Zeichnungen", läuft vom 10.2 bis 13.5 in der Albertina. Nähere Informationen erhalten Sie auch unter www.albertina.at.

Diashow: Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

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