Besucher stürmten 2013 Schloss Schönbrunn

Rekord-Jahr

Besucher stürmten 2013 Schloss Schönbrunn

2,87 Millionen Eintritte wurden im Palast und in den Attraktionen verzeichnet.

Das Schloss Schönbrunn blickt auf ein ziemlich erfolgreiches Jahr zurück. 2,87 Millionen Eintritte wurden 2013 im Palast bzw. in den Attraktionen am Areal verzeichnet - so viele wie noch nie. Ein Plus gab es auch in den Marchfeldschlössern Hof und Niederweiden. Diese werden inzwischen ebenfalls von der Schönbrunn-Betriebsgesellschaft SKB verwaltet.

Erfreulicher Zuwachs auch in angeschlossenen Häusern

Für Schönbrunn bedeuten die 2,87 Mio. Eintritte einen Zuwachs von 1,7 Prozent gegenüber dem Jahr 2012. Rein nach Köpfen gezählt - also ohne Berücksichtigung von Mehrfacheintritten - lag die Steigerung bei 1,6 Prozent, wie die SKB der APA mitteilte. In den Marchfeldschlössern konnte eine Steigerung von 8,3 Prozent auf 179.808 erzielt werden. "Die laufende Aufwertung des Angebots durch Restaurierungen und Sanierungen sowie Erweiterungen zahlt sich nachhaltig aus", zeigte sich SKB-Geschäftsführer Franz Sattlecker erfreut. Auch die von der SKB verwalteten Attraktionen abseits von Schönbrunn waren rege besucht, auch wenn es von dort keine neuen Rekorde zu vermelden gab. In die Hofburg, also in die Kaiserappartements, das Sisi Museum und die Silberkammer, kamen insgesamt 637.000 Menschen, womit das Ergebnis von 2012 gehalten wurde. Ein kräftiges Plus von 9,5 Prozent bescherte das Jahr 2013 hingegen dem Hofmobiliendepot. 54.200 Besucher wurden im Möbelmuseum gezählt.


Plus von sechs Prozent
Der Gesamtumsatz der SKB lag im Vorjahr bei 40,35 Mio. Euro - was ein Plus von sechs Prozent bedeutet. 26,58 Mio. Euro davon stammen aus Eintrittseinnahmen. Auch eingekauft wurde fleißig: 8,25 Mio. Euro wurden in den diversen Museumsshops ausgegeben. 2013 dürfte auch wirtschaftlich zum bisher erfolgreichsten Jahr werden, wie der Eigentümervertreter, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), betonte: "Schönbrunn ist zu einem sich selbst erhaltenden Kulturgut und zu einem einnahmeseitigen Faktor im Staatsbudget geworden." Wobei das imperiale Ensemble zugleich auch eine Art Dauerbaustelle ist: Im Vorjahr wurden rund zehn Mio. Euro in Restaurierungs- und Erhaltungsarbeiten investiert. So wurden etwa die Meierei im Schlosspark (als Jausenstation) wiedereröffnet und eine Reihe von Prunkräumen restauriert.  Auch am derzeit größten Sanierungsprojekt wurde eifrig gewerkt, wobei ein Ende naht: Das Palmenhaus wird im kommenden Herbst neu eröffnet. Die Generalsanierung des riesigen Glashauses hat insgesamt drei Jahre gedauert. Finalisiert wird 2014 auch die Erweiterung des Schönbrunner Tagungszentrums sowie der Umbau des Eingangsbereichs in den Hofburg-Museen.

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