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"Sommernachtsgala"

Bravos für die Könner

Im ORF lief gestern die „Sommernachtsgala“. Wir sahen bereits die Preview.

Mit der Sommernachtsgala am Wolkenturm startete gestern der Musik-Sommer, erster Teil der sommerlichen Festspiele für klassische Musik, die vom Meisterpianisten Rudolf Buchbinder gestaltet werden. Der junge Kolumbianer Andrés Orozco-Estrada, Chefdirigent des Tonkünstler-Orchesters, leitete seinen Klangkörper mit tänzerischer Leichtigkeit und ansteckender Begeisterung.

Yankee-Diva
Die Solisten konnten sich hören lassen: Die aus Kansas kommende, weltweit gefeierte „Yankee-Diva“ Joyce DiDonato, die sich, sieht man von den Opernhäusern in London und Paris ab, bisher rar gemacht hat in Europa, bezauberte mit Arien aus Rossinis La Donna del Lago und La Cenerentola. Mit rasenden Koloraturen, perfekter Technik und größter Expressivität riss sie das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Ihr zur Seite sang der virtuose Deutsch-Kanadier Michael Schade, der beste Mozarttenor der Gegenwart, die Arie Pourquoi me réveiller aus Massenets Werther und das Lied von Klein-Zach aus Offenbachs Hoffmanns Erzählungen. Sein schmelzendes Timbre und seine ätherischen Pianissimi stiegen in den Abendhimmel wie die Vorboten des Paradieses.

Porgy and Bess
Als dritter im Bunde der Könner brillierte der sibirische Violinvirtuose Vadim Repin mit technisch schwierigen Gustostückerln aus der Geigenliteratur. Als stimmungsvoller Abschluss erklang das Wiegenlied Summertime aus Gershwins Porgy and Bess, gesungen von DiDonato und Schade, gespielt von Repin und den Tonkünstlern.
Viele Bravos.

Diashow: Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

Die Kultur-Highlights des Jahres 2012

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