Präsident Gauck sang bei Chorfest mit

Mitgesungen

Präsident Gauck sang bei Chorfest mit

Das Lied "Der Mond ist aufgegangen" motivierte das deutsche Staatsoberhaupt.

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hat beim "Deutschen Chorfest" in Frankfurt am Main mit 2700 Besuchern eines Konzerts mehrere Lieder gesungen. Der 72-Jährige stimmte am 9. Juni von seinem Platz im Publikum aus unter anderem bei dem Lied "Der Mond ist aufgegangen" ein.

Festkonzert war Höhepunkt
Das Festkonzert war Höhepunkt des Chorfestes, an dem bis 10. Juni rund 20.000 Sänger teilnahmen. Das vom Staatsoberhaupt besuchte Konzert bot unter dem Titel "Gesungene Geschichte" einen Querschnitt durch 150 Jahre deutsche Chorgeschichte.

"Im Singen kommen Gemüter zu sich selber"

In seinem Grußwort in der Frankfurter Jahrhunderthalle sagte Gauck: "Im Singen kommt unser Gemüt zu sich selber." Sänger und Chorleiter erhielten mit ihrem Engagement ein kulturelles Erbe am Leben. "Singen kann jeder", sagte Gauck, fügte aber schmunzelnd hinzu: "Gut, ich weiß - nicht jeder gleich gut." Der Präsident des Deutschen Chorverbandes, der ehemalige SPD-Politiker und Bremer Altbürgermeister Henning Scherf, machte allerdings schon vor den Liedern zum Mitsingen klar, dass er Gauck selbst für einen eher begnadeten Sänger halte. "Ich weiß, so ein alter Pastor kann gut singen", sagte Scherf zu dem vormaligen evangelischen Geistlichen Gauck. Am Samstagmorgen hatte der Präsident in Kassel die documenta eröffnet.

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