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Militanter Vegetarier

Sänger Morrissey schimpft auf Oslo-Opfer

Sänger sorgt für Eklat: "97 Tote nichts im Vergleich zu McDonald's".

Der britische Sänger Morrissey hat bei seinem Konzert in Warschau am vergangenen Sonntag, 24.7. nachträglich für einen Eklat gesorgt. Laut einem Bericht des "Daily Mirror" sagte der Ex-Frontman der legendären Smiths deren Song "Meat is Murder" mit den Worten an: "Wir leben in einer mörderischen Welt, wie die Ereignisse in Norwegen gezeigt haben, mit 97 Toten (mittlerweile wurde die Opferzahl korrigiert, Anm.): Aber das ist nichts im Vergleich dazu, was bei McDonald's und Kentucky Fried Sch... jeden Tag passiert".

Hass-Text auf Skandinavien
Der 52-Jährige wartete laut norwegischen Medienberichten bei dem Konzert in Polen außerdem noch mit einem neuen Song namens "Scandinavia" auf, in dem eine Textzeile gelautet habe: "Ich verachte jede Silbe in 'Scandinavia'. Lasst die Leute verbrennen, ihre Kinder weinen und im Blindenheim sterben".

Keine weiteren Kommentare
Laut "Daily Mirror" reagierten viele Fans im Internet fassungslos auf die Aussagen ihres Idols. Ein Sprecher des Sängers teilte mit, Morrissey wolle keine weiteren Kommentare zum Gesagten abgeben. Sein Statement spreche für sich selbst.

Fundamentalistischer Vegetarier
Morrissey ist unter anderem wegen seines militanten Eintretens für das Vegetariertum als schwieriger Popstar verschrien. Bei seinen Konzerten gilt striktes Fleischverbot. Laut der Online-Ausgabe der norwegischen Zeitung "VG" eckte Morrissey in der Vergangenheit auch mehrfach mit rassistischen und und ausländerfeindlichen Ansichten an. Am Freitag, 22.7., war der Künstler zu Gast im Wiener Konzerthaus .

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