Otto Schenk

Dauereinsatz

Otto Schenk: Für immer jung

Otto Schenk spielt ab Donnerstag in der Josefstadt die Uraufführung „Forever Young“.

Der König der Komödie Otto Schenk brilliert in den Kammerspielen in Lily Bretts Chuzpe, inszeniert demnächst an der Staatsoper Das schlaue Füchslein von Janáček, und sein neues Buch Warum mir so fad ist ... dominiert die Bestsellerlisten. Ab Donnerstag ist der ewig junge Tausendsassa in der Josefstadt in Franz Wittenbrinks neuem Musiktheaterstück Forever Young zu erleben.

ÖSTERREICH: Worum geht es in Wittenbrinks Liederabend?
OTTO SCHENK:
Es geht um fünf alte Herren, die im Kaffeehaus mit Humor und Nostalgie von alten Zeiten träumen. Es geht um Sentimentalitäten, um Sehnsucht, ums Nicht-Aufhören-Wollen. Wir tanzen und singen, um nicht ans Ende des Lebens zu denken.

ÖSTERREICH: Sie spielen den Ober im Kaffeehaus ...
SCHENK:
Das ist ein grantiger, russophiler Mann, dessen Großvater Russe war. Er erzählt dauernd Geschichten ohne Pointe. Am Anfang versucht er, den Abend zu erklären, ohne dass man irgendwas versteht. Das ist ziemlich lustig.

ÖSTERREICH: Was singen Sie?
SCHENK:
Ich singe die Gralserzählung aus Wagners Lohengrin auf Russisch (lacht). Früher hat man in Wien alle Opern Deutsch gesungen. Da klingt eine Verdi-Arie wie ein Schubert-Lied. Unsere Musik reicht von Monteverdi-Madrigalen über Operetten- und Musical-Schlager bis zu Pop-Songs.

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