Salzburger Festspiele

Hollywood, Dirndlflug & Gottschalk dabei

Am 20. Juli feiern die Salzburger Festspiele ihren Auftakt mit  vielen Promis.

Die Starparade an Künstlern, die bei den diesjährigen Salzburger Festspielen von 20. Juli bis 2. September auf der Bühne steht, könnte auch mehr Prominente in die Stadt Salzburg locken. "Es kommen mindestens so viele wie im Vorjahr", sagte Protokollchefin Suzanne Harf im APA-Gespräch. Thomas Gottschalk, Bianca Jagger, Fürstin Gloria von Thurn und Taxis und Gabriele Inaara Begum Aga Khan zählen ja zu den Stammgästen. Aber dieses Jahr haben sich mit "Desperate Housewives"-Teri Hatcher und Hollywoodschauspielerin Rosario Dawson wieder einmal zwei US-Stars angesagt. Auch die eine oder andere Königliche Hoheit könnte sich unter das Festspielpublikum mischen.

Stars und Sternchen in der Mozart-Stadt
Für Paparazzi und Autogrammjäger ist es ein Leichtes, einen Blick auf die mehr oder weniger glamourösen Persönlichkeiten zu erhaschen, vorausgesetzt, sie weisen genügend Geduld auf. Denn spätestens kurz vor Beginn der Premieren steigen die Promis in der Hofstallgasse vor den Festspielhäusern aus den Limousinen und sind wenigstens für ein, zwei Minuten dem Blitzlichtgewitter ausgeliefert. Die Sportlicheren spazieren auch zu Fuß über den Designerasphalt. Fotografen harren für ihre Exklusivbilder auch stundenlang vor den Hotels "Goldener Hirsch", "Sacher", und "Mönchstein" aus. Gerne legen Künstler und Society auch mal eine gemütliche Pause beim Triangelwirt ein.

Großer Ball im September
Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, die beim Festspielball am 1. September mit Thomas Gottschalk tanzen wird, zeigt sich vornehm zurückhaltend, wenn sie über die zu erwartende Menge an Prominenten gefragt wird. "Ich habe das Gefühl, dass wir hier auf einem guten Weg sind." Intendant Alexander Pereira will die 92. Festspiele offenbar noch glanzvoller erstrahlen lassen als bisher. Er präsentiert dem Publikum so klingende Namen wie Anna Netrebko, Elina Granca, Riccardo Muti, Ivor Bolton, Claudio Abbado, Franz Welser-Möst, Nikolaus Harnoncourt, Daniel Harding, Sir Simon Rattle, Thomas Hampson oder Jose Carreras, um nur einige aus der langen Palette an international bekannten Künstlern zu nennen. Das Festspielprogramm wurde um zehn Tage verlängert, als krönender Abschluss geht der Festspielball in der Felsenreitschule über die Bühne.

   Der Trend seit Ausbruch der Wirtschaftskrise geht allerdings zu kleineren Festen im privaten Kreis mit rund 30 bis 40 Gästen und Cateringservice, erzählen Insider. Einige Fixpunkte im "Partykalender" gibt es aber jedes Jahr. Am 21. Juli feiern zuerst einmal die Schauspieler des "Jedermann", und zwar zu später Stunde nach der Premiere in Stiegls Brauwelt. Tags darauf geben die Salzburger Festspiele zum Auftakt ein internes Künstlerfest im Krimpelstätter. Am 26. Juli treffen sich im Schloss Leopoldskron prominente Wirtschaftstreibende zur "ISA-Gala" der Internationalen Salzburg Association - auch Netrebko und Schrott sind eingeladen. Am Tag der offiziellen Festspieleröffnung, am 27. Juli, steigt nach der Premiere der Zauberflöte die "Audi-Night" im Restaurant M32 auf dem Mönchsberg, wo Spitzengastronom Sepp Schellhorn Forellen aus dem Fuschlsee und Rindfleisch aus dem Salzburger Land servieren lässt.

US-Stars kommen nach Salzburg

US-Star Teri Hatcher und Schauspielkollegin Rosario Dawson beehren am 31. Juli "Trapped", die erste Vorstellung im Rahmen des "Young Directors Project". Die attraktiven Ladys kommen auf Einladung von Sponsor Montblanc, sie dürften auch bei der anschließenden Premierenfeier in der Galerie Thaddaeus Ropac zugegen sein. Rustikaler hergehen wird es am 19. August vor dem Gössl Gwandhaus: Mutige Damen in Tracht stürzen sich vor den Augen der Jurymitglieder Ben Becker und Dancing-Star Florian Gschaider ins kühle Nass.

Schwammerl-Essen im Sacher
Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler lädt am 20. August zum traditionellen Schwammerl-Mittagessen ins Hotel Sacher. Renate Thyssen-Henne und ihr Mann Ernst Theodor Henne, Stanglwirt Balthasar Hauser mit Ehefrau Magdalena, Ex-Uniqa Chef Konstantin Klien, der Industrielle Alfons Schneider sowie EU-Abgeordneter Othmar Karas waren schon da. Doch das sind noch lange nicht alle Societytreffs in der Festspielsaison. Da wird es noch die eine oder andere, mehr oder weniger geheim gehaltene Tischgesellschaft geben - womöglich auch bei "Mamarazza" Marianne Fürstin zu Sayn-Wittgenstein-Sayn in ihrem Landhaus in Fuschl.

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