Mit Ballade 'Limits'

Paenda: 'So rocke ich den ESC'

Pænda präsentierte gestern unseren ESC-Song „Limits“. Viel Botschaft, wenig Ohrwurm.

„Ich habe die ganze Aufregung nur peripher mitbekommen, wünsche ihr aber für den Neustart alles Gute.“ Im Schatten der schrägen Conchita/Wurst-Verwandlung präsentierte die neue ESC-Queen Pænda (31) gestern unseren Song für Israel: Limits, eine ergreifende Ballade mit Botschaft. „Mir war wichtig zu zeigen, dass in einer Welt, wo sich alle immer ein Lächeln aufsetzen, es darunter manchmal auch anders ausschauen kann!“

„Weltfrau“

Am 16. Mai kämpft Gabriela Horn damit in Tel Aviv in der zweiten Song-Contest-Quali um das Final-Ticket. Prognosen will sie anders als ORF-Programmdirektorin Kathrin Zechner („Pænda ist eine Weltfrau!“) weiter nicht abgeben: „Das wichtigste ist, dass ich mit meiner Performance zufrieden bin.“ Der Auftritt selbst soll „etwas ruhiger und reduzierter werden.“

Spannend: Für Pænda war der ESC-Hit eigentlich nur zweite Wahl: „Mein Favorit wäre eigentlich ein Up-Tempo Song gewesen, aber der wurde dann abgewählt.“

Sexismus

Die Präsentation just am Weltfrauentag war kein Zufall. „Gerade in einer Branche, die sehr männerbehaftet ist, ist man auch mit Sexismus konfrontiert. Ich hätte daher gerne, dass jeder Tag Weltfrauentag oder noch besser Menschentag ist.“

© TZOE/Zeidler
Paenda Zeidler
× Paenda Zeidler

Paenda mit ÖSTERREICH-Reporter Thomas Zeidler.

Kritik: Finale ja, Top 10 nein!

Unser neuer ESC-Hit "Limits" ist bewegend, reif und musikalisch hochwertig. Nur leider fehlt der aha-Moment: kein Ohrwurm-Refrain, kaum Wiederekennungswert. Im Halbfinale wird sich's für Paenda knapp ausgehen. Im Finale sind die Top-10 wohl nur ein Traum. Von der Fachjury gibt's sicher Punkte. Für das Publikum, das ja schon Trent und Sampson abwählte, wird es zuwenig sein.