Sommerkonzert in Grafenegg

Berühmte Orchester

Top-Orchester bei Musikfestival Grafenegg

Das Konzept von Intendant Buchbinder: "Jeder darf spielen, was er will".

Mit Beethovens „Neunter“ begann am Wochenende das Musik-Festival Grafenegg. Intendant Rudolf Buchbinder, der am zweiten Tag ein Klavierkonzert gab, hat für sein Programm ein scheinbar simples Konzept: „Für mich ist wichtig, dass sich alle wohlfühlen. Die besten Musiker sollen sich in entspannter Atmosphäre präsentieren können. Daher darf jeder Künstler spielen, was er gern spielen möchte. Das ist das einzige Motto, das ich gelten lasse. Wir veranstalten ‚normale‘ Konzerte auf höchstem Niveau zu vernünftigen Preisen.“

Entspannt
Diese „entspannte Atmosphäre“ wird von Musikern offenbar besonders geschätzt, weil sie im hektischen internationalen Tourneebetrieb eher die Ausnahme als die Regel ist. Solchem Klima ist es zu verdanken, dass die weltbesten Orchester, denen man im Spätsommer früher nach Salzburg, Luzern, Edinburgh nachreisen musste, jetzt gern auch in Grafenegg Station machen. Heuer zunächst das Philadelphia Orchestra (am 25. und 26. 8.), das Orchestre de Paris (am 28. 8.), Israel Philharmonic unter Mehta mit Buchbinder als Solist (30. 8.), Pittsburgh Symphony (am 1. und 2. 9.) und die Wiener Philharmoniker unter Franz Welser-Möst (am 3. 9.). Die Konzerte finden als Open-Air-Evens im „Wolkenturm“ oder im „Auditorium“ statt. Beste Akustik beide Male garantiert.