Karrierewechsel

Wiener Opernsängerin dreht jetzt Pornos

Ihre Karriere an der Volksoper Wien beendete die Mezzosopranistin Adrineh Simonian, um feministische Pornos zu drehen.

Als Mezzosopranistin machte sich die Wienerin Adrineh Simonian international einen Namen, doch vor sieben Jahren beschloss sie, ihre Karriere an der Oper an den Nagel zu hängen und Pornos zu drehen. Denn die 48-Jährige möchte in einer von Sexismus und Missbrauch geplagten Branche Stereotypen aufbrechen, wie sie nun im Interview mit der AFP verriet.

Simonian dreht keine stereotypen Pornos, sondern feministische Pornos oder Pornos mit echten Paaren, die noch nie zuvor vor der Kamera standen.  Die Schauspieler bekommen keine fixen Rollen zugewiesen, sondern tun einfach, worauf sie Lust haben. Damit möchte Simonian sicherstellen, dass sich die Liebenden vor der Kamera wohlfühlen. Der Akt kann auch jederzeit beendet werden - überhaupt werden die Filme erst veröffentlicht, wenn die Darsteller die endgültige Fassung genehmigt haben.

Ihren Karrierewechsel bereut Simonian nicht, wie sie gegenüber der AFP betonte. Sie möchte weiterhin dafür kämpfen, dass die "Stereotypen in einer von Sexismus und Missbrauch geplagten Branche Stereotypen aufbrechen".