Wiener Staatsoper trauert um Karl Löbl

Trauriger Abschied

Wiener Staatsoper trauert um Karl Löbl

 "Wir haben mit ihm einen einzigartigen Opern- Botschafter verloren", so Meyer.

Auch die Wiener Staatsoper trauert um den legendären Kulturjournalisten Karl Löbl, der 83-jährig seinem Krebsleiden erlegen ist. "70 Jahre lang war er dem Haus als Zuschauer, Kritiker, Partner, Matineengestalter und Programmheftautor verbunden", hieß es am Dienstagabend in einer Aussendung.

Schwerer Abschied
"Wir sind sehr traurig, weil wir mit Karl Löbl einen umtriebigen Opernliebhaber, einen seriösen Opernkenner und einen einzigartigen Opernbotschafter verloren haben", betonte Staatsoperndirektor Dominique Meyer. "Seine Schärfe im Urteil war ein Ausdruck seiner Liebe zur Kunst und den Künstlern", sagte Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst.

Opern-Kritiker bis zum Schluss
Bis zuletzt sei Löbl der Wiener Staatsoper aufs Engste verbunden gewesen. Er habe seit mehreren Monaten zwar keine Vorstellungen mehr im Haus besucht, aber alle angebotenen Aufführungen via Livestream verfolgt. Sein letzter "Auftritt" an der Wiener Staatsoper sei im September 2013 in der Matinee "Positionslichter" gewesen, sein letzter publizistischer Beitrag sei erst vergangenen Sonntag (26. Jänner) im Programmheft zu "Rusalka" erschienen.

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