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Es geht um Millionen

Ex-Beatles wollen Musikfirmen verklagen

Die Ex-Beatles und ihre Erben wollen die Musikunternehmen EMI und Capitol Records wegen angeblichen Betrugs verklagen. Insgesamt verlangten Paul McCartney, Ringo Starr sowie die Erben von John Lennon und George Harrison 13,2 Millionen Pfund, berichtete der Sender BBC.

Die früheren Beatles werfen den Angaben zufolge ihren einstigen Plattenfirmen vor, Tantiemen unterschlagen zu haben. Sie sollen zu geringe Verkaufszahlen von Beatles-Aufnahmen berichtet und entsprechend zu geringe Beträge an die Bandmitglieder gezahlt haben. Unter anderem sollen Schallplatten als beschädigt abgeschrieben, tatsächlich jedoch verkauft worden sein. Zudem seien Musikträger fälschlicherweise als Werbegeschenke deklariert worden, auf die keine Tantiemenzahlungen anfallen. Die Ex-Beatles verlangen außerdem die Rückübertragung von Urheberrechten an alten Studioeinspielungen aus ihrer Liverpooler Zeit.

EMI und Capitol Records wiesen die Anschuldigungen nach Angaben des BBC-Onlinedienstes zurück. Die Vorwürfe des Betrugs dienten lediglich der Verschleierung von Nachforderungen aus Verträgen. Ob und wann es zu einer Gerichtsverhandlung kommt, blieb zunächst unklar. Laut BBC hat ein Richter in New York bereits einen Antrag von EMI zurückgewiesen, die Verhandlung der Klage abzulehnen. Die Klageschrift sei bereits im vergangenen Dezember fertig gestellt worden.