28. Februar 2018 13:16
Schock
Robbie Williams über tödliche Krankheit
Offenes Interview: Der Popstar hat schwer darunter zu leiden.
Robbie Williams über tödliche Krankheit
© Photo Press Service/www.pps.at

Anfang September 2017 brach Robbie Williams völlig überraschend seine große Tour ab. Damals waren die Fans in großer Sorge, es war nur die Rede davon, dass er krank sei.

Ernster Zustand

Doch nach und nach wurde deutlich, wie ernst sein Zustand ist. Er musste auf der Intensivstation behandelt werden "Bluttests wurden gemacht und ich hatte einige Scans von meinem Herzen und Hirn und da wurden Abnormalitäten gefunden, inklusive etwas auf meinem Gehirn, das wie Blut aussah" schilderte der Popstar die Lage. Erst nach einer Woche intensiver Behandlung und durch einen strengen Lebens- und Essensplan, den er seitdem befolge, gehe es ihm nun besser.

Psychische Krankheit

Doch nun der nächste Schock. Auch psychische Erkrankungen dürften William zusetzen. Er hat im Gespräch mit der Sun erklärt, dass er sich dem Tod schon öfter nahe gefühlt hat. "Ich habe eine Krankheit, die mich töten will, und die ist in meinem Kopf." Wie beängstigend sie sein muss das bemerkt man an seine Schilderungen: "Manchmal überkommt sie mich und manchmal ist sie ein Werkzeug, das ich brauche, um auf die Bühne zu gehen. manchmal lebe ich in Glückseligkeit und es ist wundervoll."

Panik

Besonders Alleinsein liege ihm gar nicht, dann werde es schlimm mit Panik und der Angst, sich selber zu sabotieren. 19 Jahre alt war der Ex-Take-That-Sänger, als er bemerkte, dass mit ihm zeitweise etwas nicht stimme. Damals nahm er eine Menge Drogen, trank regelmäßig, war stark übergewichtig und hatte oft Angstzustände und enormes Lampenfieber.

Vermisst Michael

2007 sei es an seinem 33. Geburtstag zu einer drastischen Wende gekommen - er machte einen weiteren Entzug, der ihm das Laben rettete. Einen schlimmen Schlag hat Williams verkraften müssen, als sein Freund George Michael Ende 2016 starb. Das habe ihn schmerzlich an seine eigene Sterblichkeit erinnert. "Ich vermisse George Michael und wünschte, er wäre hier."