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Michael Jackson

Jacko: Sein Arzt war betrunken

Erster Todestag Michael Jacksons von Enthüllungen überschattet.

Am 25. Juni 2009 um 2.26 Uhr Ortszeit starb Popidol Michael Jackson. Er wurde nur 50 Jahre alt. Am Freitag jährt sich der Todestag zum ersten Mal.

Vorwürfe gegen Arzt
Pünktlich zum Jahrestag ließ Vater Joe Jackson (80) jetzt eine Bombe platzen: In einer 12 Seiten langen Klageschrift erhebt er neue, schwere Vorwürfe gegen Leibarzt Dr. Conrad Murray (52). Bekannt war: Murray hatte Jacko eine Überdosis des Anästhetikums Propofol verabreicht, laut Autopsie die Todesursache.

Die neue Klage ist noch brisanter: Murray habe im Strip-Klub Sam’s Hofbrau Stunden vor der Überdosis Jacksons „Bier gesoffen“, heißt es. Und: Der Kardiologe hätte Symptome von Jackos Leiden an Gehirn-, Lungen- und anderen Körperfunktionen nicht nur ignoriert, sondern ausgelöst.

Medikamenten-Cocktail
In der Klage heißt es: „Im Mai und Juni agierte Michael Jackson verwirrt, leicht verängstigt, vergesslich und unsicher.“ Sein Gedächtnis litt, er verlor seinen Appetit, war während der Proben für die Comeback-Tour in London schwach. Murrays ständiges Spritzen eines „Arsenals an Arzneimitteln“ wäre der Auslöser für das Martyrium gewesen.

Murray hätte nicht nur über das Ausmaß der Medikamentenmenge am Todestag gelogen, sondern auch Notärzten wichtige Informationen vorenthalten, so Dad Joe. Bestritten wird vor allem Murrays Version, Jacko „nur“ 25 Milligramm Propofol verabreicht zu haben. Die Autopsie deutet auf „ein Vielfaches“ hin.

Joe hatte zuvor auch Ex-Frau Katherine, die sich um Jackos drei Kinder kümmert, verklagt. Es geht wohl ums Geld: Denn Katherine verdient am Tod: Im Internet vertreibt sie den Bildband Never Can Say Goodbye – um 60 Dollar das Stück.

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