Almaz Böhm: 
‚So krank ist mein Mann‘

Pflege zu Hause

Almaz Böhm: 
‚So krank ist mein Mann‘

Es ist ein Versprechen, das eine liebende Frau ihrem Mann gab: Almaz Böhm (48) schirmt Karlheinz Böhm (85) von der Öffentlichkeit ab. Der gefeiert Star aus den Sissi-Filmen stieg 1981 aus dem Show-Business aus, gründete die Hilfsorganisation Menschen für Menschen und widmete sich fortan der Hilfe für Äthiopien.

Dennoch blieb er stets ein Schauspieler, dem die persönliche Eitelkeit nicht ganz fremd war. Und so schloss er mit seiner äthiopischen Frau, mit der er seit 1991 verheiratet ist, einen Pakt: Sollte er krank und gebrechlich sein, müsse sie ihn aus Respekt vor seinem Andenken vor der Öffentlichkeit abschirmen. Nun ist dieser Zeitpunkt gekommen, wie Almaz Böhm im Gespräch mit ÖSTERREICH erklärt.

Sie hat bereits 2008 ihren Mann als Vorstandsvorsitzenden an der Spitze des österreichischen Menschen für Menschen-Vereins abgelöst. „Er hat 30 Jahre diese Organisation geführt, jetzt ist die Zeit gekommen, wo er sich zurückzieht und ein privates Leben lebt. Das gönnen wir ihm.“

Diashow Almaz Böhm: Eine einzigartige Frau

Almaz Böhm bei ihrer Dankesrede

Ihr Sohn Niki hielt eine emotionale Laudatio

Almaz Böhm beim übernehmen des Preises

Almaz Böhm mit Sohn Niki

Einer der schönsten Momente der Gala: Almaz Böhm mit Sohn Niki

Almaz Böhm mit Stephanie zu Guttenberg

Almaz Böhm im Publikum

Stloze Preisträgerin

Almaz Böhm mit Sohn Niki

Niki und Almaz Böhm mit Uschi Fellner

Almaz Böhm bei ihrer Dankesrede

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ÖSTERREICH: Wie geht es Ihrem Mann wirklich?
Almaz Böhm: Er hatte 2007 einen schweren Autounfall in Äthiopien, danach eine Operation am Knie. Unter den Folgen leidet er noch immer. Es geht ihm manchmal gut, manchmal schlecht. Er ist natürlich auch älter und zerbrechlicher geworden.

ÖSTERREICH: Ist er derzeit in Salzburg oder in Äthiopien?
Böhm: Er war vergangenen August zuletzt in Äthiopien. Jetzt ist in Salzburg, bei uns zu Hause in Grödig.

ÖSTERREICH: Sie können ihn somit zu Hause pflegen?
Böhm: Wenn er die Pflege braucht, ja!

ÖSTERREICH: Sie sollen Ihrem Mann versprochen haben, ihn vor der Öffentlichkeit zu schützen, sollte er alt, krank oder gebrechlich werden.
Böhm: Wir haben schon vor einiger Zeit darüber gesprochen und er hat mich gebeten, wenn er nicht mehr so sein sollte, wie wir ihn in Erinnerung haben, dann solle ich ihn vor der Öffentlichkeit schützen. Das habe ich ihm versprochen und daran halte ich mich.
(wek)

Autor: (wek, fuw)
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