Andreas Gabalier: Platz 1 mit Corona-Song

Single "Neuer Wind" stürmt Charts

Andreas Gabalier: Platz 1 mit Corona-Song

Es ist für Chart-Stürmer Andreas Gabalier (35) vor allem eine Zeit der Entschleunigung nach seiner Marathon-Tour und zahlreichen Terminen. Diese nutzte der Volks-Rock’n’Roller in seiner Heim-Quarantäne in der Steiermark vor allem, um – ganz ohne Druck – kreativ zu sein. „Ich habe mir in den letzten Tagen massiv Gedanken gemacht, was passiert in unserer Zeit“, so Gabalier.

Hit

Diese nutzte er, um einen Song über die Krise zu schreiben. In Neuer Wind reflektiert er über die Corona-Krise und deren Auswirkung auf die Menschen – und landet damit prompt einen weiteren Nummer-1-Hit auf iTunes. In Fellner! LIVE auf oe24.TV spricht er über den Song und sein Leben in der Isolation (siehe Kasten rechts).

Show

Zittern muss Gabalier dennoch. Und zwar um sein Rekord-Konzert. Am 15. August steht das große Fan-Festival für 170.000 Fans in München am Plan. „Man muss sehen, wo die Reise hingeht und ob ich das dann überhaupt spielen kann. Ob das moralisch in Ordnung ist“, so Gabalier.

Video zum Thema Fellner! LIVE: Andreas Gabalier im Interview
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Gabalier im oe24.TV-Talk: "Habe versucht Positives zu bündeln"

oe24.TV: Sie wollten sich ja eigentlich für längere Zeit zurückziehen und haben gesagt, dass man von Ihnen in dieser Zeit eher nichts hören oder sehen wird. Wie kam das denn jetzt?

Andreas Gabalier: Unverhofft kommt oft. Mit dieser Krise hat vor ein paar Monaten noch niemand gerechnet und so hab ich mir jetzt Gedanken gemacht. Ich habe die Zeit daheim jetzt einfach genutzt und nicht nur Daumen gedreht. Es war mir ein Anliegen, den Leuten da draußen wenigstens einen kleinen musikalischen Gruß zu senden. Diesen habe ich hier ganz reduziert in meinem Wohnzimmer aufgenommen.

oe24.TV: Ihre neue Single ist nun erschienen und heißt „Neuer Wind“. Das ist das erste Lied überhaupt, das sich mit der Corona-Krise beschäftigt, aber irgendwie auch vor allem mit Ihren Gedanken …

Gabalier: Ja, ich habe mir viele Gedanken gemacht in den letzten Wochen. Die Solidarität und auch die Kommunikation der Politik geben einem das Gefühl, dass die Leute wieder zu einer gesunden Mitte zusammengefunden haben. Wir ziehen alle gemeinsam am selben Strang und sämtliche Unwichtigkeiten verschwinden momentan im Nirgendwo.

oe24.TV: Wie sehr entschleunigt es Sie persönlich?

Gabalier: Ganz enorm. Ich war den ganzen Jänner und Februar auf den Skipisten und habe viel Sport gemacht. Als nun das Virus aufgekommen ist, habe ich auch das ­Bedürfnis gehabt, mich wirklich wieder der Musik und den Ideen, die ich sammle, zu widmen und mich bis April/Mai dieser Kreativität zu widmen.

oe24.TV: Haben Sie eigentlich noch Kontakt zu Ihrer Mama, oder sind Sie komplett abgeschottet?

Gabalier: Komplett. Ich sehe niemanden, aber wir telefonieren sehr viel.

oe24.TV: Gibt es also auch nach wie vor keine neue Frau an Ihrer Seite?

Gabalier: Ja, das ist der Stand der Dinge. Ich bin alleine zu Hause, und wenn es mit der Silvia nicht geklappt hat, dann wird es auch mit einer anderen äußerst schwierig.

oe24.TV: Sie scheinen die Einsamkeit auch sehr zu genießen …

Gabalier: Ich genieße die Musik. Es geht mir einfach gut.

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