Hallervorden-Sager spaltet das Land

"Heim ins Reich"

Hallervorden-Sager spaltet das Land

Bei der Romy-Gala trat Comedian Dieter Hallervorden in ein ordentliches Fettnäpfchen, als er sich für den Preis als beliebtester Schauspieler bedankte. Mit dem laut Hallervorden satirisch gemeinten Sager, er führe die Romy gerne "Heim ins Reich", sorgte er für den Eklat des Abends. Denn die Anspielung auf den Nazi-Slogan fanden die wenigstens witzig. Im Netz spaltet der 79-Jährige damit die Lager.

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Geteilte Meinungen
Auf Facebook kritisieren viele den deplatzierten Schmäh des Fernseh-Stars. "Hätte er sich nicht einfach bedanken und gehen können, wie alle anderen auch", fragt sich eine Userin. "Sie mögen Recht haben, aber diese Aussage war an so einem Abend finde ich leider deplatziert", sieht auch ein anderer Nutzer den "Heim ins Reich"-Sager eher kritisch. Andere können sich mehr mit dem fragwürdigem Witz identifizieren. "Die Ironie kam bei mir an", äußert sich ein Fan zur Aufregung.

Der deutsche Komiker verteidigte sich bereits. "Mein Sager war eine Spitze, eine Provokation. Allerdings mit Augenzwinkern", erklärte er in einem Interview.  Er habe an "Dinge aus der Geschichte" erinnern wollen, "nämlich dass das Land mit wehenden Fahnen 'heim ins Reich' gekommen ist, sich nicht gegen den Nationalsozialismus entschieden hat", sagte Hallervorden. "Ich habe mir das vorher schon sehr gut überlegt."
 

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