30. August 2019 23:22
Musikgeschichte schreiben
Gabalier bricht heute alle Rekorde
Heute macht sich Gabalier unsterblich: 50.000 feiern 1. Austro-Konzert im Happel-Stadion.
Gabalier bricht heute alle Rekorde
© oe24
Konzert-Hit. Bei Madonna waren anno 2012 bloß 33.000 Besucher dabei, Phil Collins brachte es im Juni auch nur auf 40.000 – doch heute feiern 50.000 Fans. Andreas Gabalier (34) schreibt Austropop-Geschichte. Als erster heimischer Künstler hat er nicht nur das Wiener Happel-Stadion gebucht, sondern auch gleich ausverkauft! „Das ist schon auch eine große Genugtuung“, erklärt er auf oe24.TV die Feier zum 10-jährigen Bühnenjubiläum!
 
 

Rekorde: 500.00 Fans auf Tour, 33 Platin-Awards

 
Das Wien-Konzert ist Finale einer Rekord-Tour. Seit Juni begeisterte Gabalier über 500.000 Fans in Deutschland und Österreich – ließ sich dabei nicht einmal durch einen einwöchigen Spitals-Aufenthalt stoppen. Dazu mischt er seit zehn Jahren die Charts auf: acht Nummer-1-Hits, sieben Amadeus Awards, 33 Platin-Awards und zehn Millionen verkaufte CDs.
 
Hit-Show. Das feiert er mit einer Show der Superlative. Zu 30 Hits wie I sing a Liad für di, Hulapalu oder Amoi seg’ ma uns wieder gibt’s Feuerwerk, Konfetti-Salven und den Dauer-Hüftschwung. Drei Stunden dauert das Konzert, danach verteilt er Fan-Geschenke.
 
 
Sondersendung. Mit oe24.TV sind Sie ab 9.30 Uhr live dabei: alle Backstage-Infos aus dem Stadion, die Konzert-Highlights und das persönliche Interview.
 
 

Gabalier: "Volles Stadion ist große Genugtuung"

 
oe24: Sie sind heute der erste Österreicher außer den Fußballern, der das Happel-Stadion restlos ausverkauft.
 
Gabalier: Das ist schon eine ganz große Auszeichnung, dass das auch in Wien der Fall ist. Ich habe mir auch oft von kritischen Randmedien sagen lassen müssen, dass das, was ich mache, nur in alpinen Gebieten begeistert, aber in der Großstadt nichts verloren hat. Da habe ich schon schmunzeln müssen.
 
oe24: Also auch so etwas wie eine Genugtuung?
 
Gabalier: Das Happel-Stadion restlos auszuverkaufen, ist für mich persönlich auch eine kleine große Genugtuung. Das freut mich riesig, dass die Leute da so rauspilgern nach Wien. Dass der Häfen voll ist. Das wird ein ganz großer, würdiger Abschluss.
 
oe24: Und das nach langem Zittern und Spitals-Aufenthalt: Wie geht es Ihnen?
 
Gabalier: Es muss gehen. Das, was einen nicht umbringt, macht einen stärker, und sofern mich nicht die Eisenbahn zusammenführt, muss ich auf die Bühne!
 
oe24: Trotzdem haben Sie nach dem Wien-Konzert eine Pause angekündigt. Wie lang wird die?
 
Gabalier: Die Pause wird mehr oder weniger abseits der Öffentlichkeit passieren. Das war jetzt einfach so turbulent die letzten Jahre, sodass ich einfach gesagt habe: Jetzt gehört eine Pause her, weil ich mich um ein paar neue Sachen kümmern möchte, weil ich Zeit für den Sport finden möchte und ein paar neue Lieder schreib, und dann werde ich mich wie ein Komet wieder zurückmelden.
 
oe24: Das zehnjährige Jubiläum feiern Sie in Wien. Das 20. Jubiläum feiern Sie wo? Vielleicht gar in New York?
 
Gabalier: Vielleicht! Wer weiß, was die Zukunft noch bringt. Das Leben ist ja gerade so spannend, weil so viel passiert.