Mucha vs. Großbauer: Society-Eklat um Opernball

Attacke gegen Ball-Chefin

Mucha vs. Großbauer: Society-Eklat um Opernball

Der Opernball scheint heuer einfach nicht zur Ruhe zu kommen. Nach dem Chaos um Richard Lugners Stargast braut sich nun der nächste Skandal zusammen - und der zieht ausgerechnet die Ballchefin selbst hinein.

Verleger Christian Mucha (66) tobt auf Facebook und wettert gegen Opernball-Chefin Maria Großbauer. "Als Großbauer von der mächtigen Raika-Partie zur Desirée-Treichl-Stürgkh-Nachfolgerin gekürt wurde, ging ein lauter Schrei des Entsetzens durch die sogenannte Hautevolee... nun freut sich bekanntlich keiner, wenn dein Nachfolger 2 Klassen unter dir vom Standing, der Bekanntheit oder dem Renommee rangiert", schreibt Mucha.

Vor zwei Jahren erhielt Großbauer den "Gastgeber des Jahres" von Muchas Mediengruppe. Heute nennt Mucha dies eine "fatale Idee". Der Plan dahinter sei gewesen, dass die Muchas noch last-minute zu einer Opernball-Loge kommen würden. "Großbauer sagte schnell und begeistert zu", erinnert er sich, als die Opernball-Chefin damals von der Auszeichnung erfuhr. Und auch der Logenplan von Mucha schien aufzugehen: "Bei einem Treffen im Plachutta zum Mittagessen mit Katja und mir fragte ich sie, wo sie die Loge denn urplötzlich herzaubern wolle, wenn es seit Monaten angeblich keine mehr gäbe?" Und weiter: "Großbauer grinste und meinte wörtlich: 'Es gibt immer noch eine Loge..."

Und wirklich netter werden seine Worte auch nicht mehr. "Um die Frau zu beschreiben, fallen mir ein paar Details ein: Sie ist telefonisch praktisch unerreichbar. SMS werden nicht bis spät beantwortet. Zu Terminen erscheint sie gerne zu spät." Und dann holt er noch einmal richtig aus: "So ähnlich stell ich mir die Kommunikation mit Kim Kardashian, Hillary Clinton oder Anna Netrebko vor – und irgendwo zwischen denen sieht sie sich wohl selber..."

Dann geht Mucha noch weiter und plaudert aus dem Nähkästchen. Im Zuge einer Recherche, die zeigen sollte, dass es eine Opernball-Chefin braucht und diese nicht - wie geplant - durch ein Komitee ersetzt werden dürfe, habe er gewisse Dinge über Großbauer herausgefunden, die er nicht mehr unausgesprochen lassen könne. Mucha skizziert ein schreckliches Bild. Hinter den Kulissen soll es rund gehen. Der Verleger kritisiert in seinem Posting zum Beispiel unnötige Ausgaben, die Trennung von langjährigen Lieferanten und viel Streit.

Dass Mucha heuer nur eine Bühnenloge bekam, sei nicht der Grund für seine Attacken. "Mein Schweigen ist hiermit zu Ende", sagt er. Auf ÖSTERREICH-Nachfrage ließ Großbauers Sprecher ausrichten, dass man dies nicht kommentieren werde. Eine Lady schweigt eben ...

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