Für die 160 Debütantenpaare des Wiener Opernballs am 4. Februar wird es langsam ernst: Zum letzten Mal vor der großen Generalprobe konnte Choreograf Roman Svabek am Sonntag noch einmal mit den Jungherren und Jungdamen seine Eröffnung einstudieren.

Opernball 2016

Die Debütanten im Ziel-Galopp

Choreograf Svabek streng: "Nein, so machen wir das nicht."

Für die 160 Debütantenpaare des Wiener Opernballs am 4. Februar wird es langsam ernst: Zum letzten Mal vor der großen Generalprobe konnte Choreograf Roman Svabek am Sonntag noch einmal mit den Jungherren und Jungdamen seine Eröffnung einstudieren. Doch die wollten nicht immer so wie es Svabek vorgab.

"Schon ganz super"
"Schwingen, schwingen - nein, so machen wir es nicht. Ich verstehe nicht, wieso sie einfach stehen bleiben. Wir bleiben solange bis das klappt", seufzte Svabek. Opernball-Organisatorin Desiree Treichl-Stürgkh war hingegen hingerissen. "Sie machen das doch schon ganz super. Das wird eine tolle Eröffnung", lobte sie.

Eröffnungs-Best-of
Tatsächlich hat sich Svabek eine ausgesprochen stimmige Choreografie ausgedacht. Die Debütanten zeigen eine Mischung von Ausschnitten der meistgespielten Eröffnungen der vergangenen 60 Jahre: Zu sehen sind Szenen aus der Annen-Polka, der Feuerfest-Polka, dem Einzugsmarsch aus dem Zigeunerbaron und dem Radetzkymarsch sowie den Klipp-Klapp Galopp.

"Beschwingt"
"Es ist eine Eröffnung für einen Wiener Ball, genau so wie ich sie mir vorstelle", sagte Svabek. Jedenfalls ist das ganze sehr beschwingt. Besonders beim Galopp fetzen die Debütanten geradezu über das Parkett. "Da wird so manches Krönchen fliegen", befürchtete Treichl-Stürgkh.

Gegen Ende der Proben war schließlich auch Svabek zufrieden. "Gut, gut, gut. Das war gut! Aber wir haben ja auch noch die Generalprobe."

Diashow: Opernball 2016: Debütanten-Probe

Opernball 2016: Debütanten-Probe

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