25. Februar 2014 12:11
Opernball-Streit
Lugner: "Haider soll seinen Job aufgeben"
Wer als Ball-Moderator die Gäste für unwichtig hält, sollte lieber den Beruf wechseln.

Der Ring ist eröffnet! Nachdem Alfons Haider schon gegen Richard Lugners Stargast Kim Kardashian wetterte, griff er auch den Baumeister an. "Der ganze Wirbel, den er um seinen Gast macht, geht mir auf die Nerven", regte er sich auf. Das kann Mörtel natürlich nicht so einfach auf sich sitzen lassen. "Wenn er als der, der die Zuschauer interviewt, sagt, die Gäste sind nicht relevant, na dann soll er seinen Job aufgeben", kontert der beleidigte Baumeister im Interview mit Society TV.

Lugner genervt
"Er gibt immer so Sprüche von sich, die er sich sparen könnte. Offenbar hat er Angst, dass er seinen Job verliert, wenn er sagt, die Gäste sind zu wichtig." Anders kann sich der 81-Jährige Haiders Aussage nicht erklären und hat schon vorm Opernball genug von dem Moderator. "Er nervt mich - ist ein Unentschieden", ist Lugners abschließendes Resümee. Ein Logen-Interview mit Kim Kardashian wird es aller Wahrscheinlichkeit nach trotzdem nicht geben.

Haider kontert nach Interview-Absage

ÖSTERREICH: Herr Haider, fühlen Sie sich verantwortlich dafür, dass es kein Kardashian-Interview gibt?
Haider: Ich bin es ehrlich leid, dass ich da von Herrn Lugner mit hineingezogen werde. Der ganze Wirbel, den er um seinen Gast macht, geht mir auf die Nerven. Und ganz ehrlich: Wer glaubt denn, dass Frau Kardashian wirklich weiß, wer ich bin?!

ÖSTERREICH: Stehen Sie also zu Ihrem Satz: Der Ball ist der Star?
Haider: Natürlich! Und das sieht man auch an den Quoten: Die meisten Zuseher hat die Eröffnung mit den Künstlern. So gesehen sind die Gäste des Herrn Lugner für die Sendung nicht relevant.

ÖSTERREICH: Dennoch hätte das Interview sicher einige Zuseher interessiert.
Haider: Ich frage mich, wer die wirklich kennt?! Mir ist wichtiger, dass Gäste wie der Nobelpreisträger Kofi Annan ein Interview zugesagt haben. Und auch sonst werden viele Stars aus Österreich am Ball sein, die es lohnt, zu interviewen.
Ich sage: Ich freue mich über jeden Gast, der ein Interview geben möchte – aber nicht über jene, die sich am Ende doch nur im Klo einschließen.