Wirbel um Meghans

Herzogin mische sich in Politik ein

Wirbel um Meghans "Vogue"-Cover

London. Herzogin Meghan (37), Ehefrau von Prinz Harry, hat für die britische Modezeitschrift "Vogue" als Gast-Chefredakteurin gewirkt - und rückt in der September-Ausgabe 15 Frauen und deren bahnbrechendes Wirken in den Blick. Doch die Auswahl der Persönlichkeiten freute bei Weitem nicht alle. Die "Sun" schreibt von einer "Left wing-" (dt. Linken-) Ausgabe des Magazins, in der vor allem Trump-Hasser und "Anti-Royalisten" vorkommen würden.

Meghan porträtiert unter anderem die Transgender-Schauspielerin und LGBTQIA+ Aktivistin Laverne Cox, die sich gegen Trumps Aussagen gegen Transgender-Personen beim Militär vehement wehrte, so die "Sun". Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern kritisierte Donald Trump und stellte in den Raum, die Queen sollte doch als Oberhaupt Großbritanniens in Frage gestellt werden.

Außerdem breche die Herzogin mit ihrem "Vogue"-Cover mit dem royalen Protokoll, sich nicht in die Politik einzumischen. 

Klimaaktivistin Greta Thunberg, Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern und US-Schauspielerin Jane Fonda gehörten zu den weiblichen Persönlichkeiten, die unter dem Titel "Forces of Change" (etwa: Kräfte des Wandels) auf dem Cover zu sehen seien, teilte das britische Königshaus am Sonntag mit. Sie alle vereine ihre Furchtlosigkeit, Barrieren zu durchbrechen, hieß es weiter.

Vogue-Cover © Vogue
 

Interview mit Michelle Obama

Auch Meghans "offenes Gespräch" mit der früheren US-First-Lady Michelle Obama und Prinz Harrys Interview mit der Primatenforscherin Jane Goodall seien in der Ausgabe zu finden. Die britische September-"Vogue" kommt am 2. August an die Kiosks und ist vorher im Download erhältlich. Meghan selbst habe nicht auf dem Cover erscheinen wollen, weil sie das als "prahlerisch" empfunden hätte, verriet "Vogue"-Chefredakteur Edward Enninful laut der Nachrichtenagentur PA.
 
"Diese letzten sieben Monate waren ein lohnender Prozess", sagte Meghan in einer Erklärung über die Zusammenarbeit mit Enninful und die getroffene Auswahl der Persönlichkeiten von der Politik bis hin zur Kunst, die "in der Welt von heute" Wirkung besäßen. "Ich hoffe, Leser und Leserinnen werden sich inspiriert fühlen von den "Kräften des Wandels", die sich in diesen Seiten finden werden."
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