Royal-Hochzeit: Security darf erschießen

Kein Risiko

Royal-Hochzeit: Security darf erschießen

Der Befehl für den großen Tag ist ganz eindeutig.

Am großen Hochzeitstag von  Meghan und Harry  wird kein Risiko eingegangen. 

Schiessen

Laut der "Sun" soll es für bewaffnete Polizisten und Scharfschützen die strikte Order geben zu schießen und dabei keine halben Sachen zu machen, sondern im Ernstfall einen tödlichen Schuss abzufeuern ("shoot to kill"). Die Angst vor einem Terrorakt an diesem Tag, wo die ganze Welt nach England schaut, ist groß. Darum wird für Sicherheitsvorkehrungen am meisten ausgegeben, rund 34 Millionen Euro soll das Gesamtpaket (Personal, Spezialeinheiten, Straßensperren etc.) verschlucken. Dass die britischen Steuerzahler dafür aufkommen müssen, sorgt für Wirbel.
 

Terror und Rassismus

Nicht jeder ist davon angetan, für eine  Hochzeit  so viel Geld auszugeben. Erst kürzlich war herausgekommen, dass bei der Hochzeit von Prinz William und Kate im Jahr 2011 etwa 6,3 Millionen Pfund (rund sieben Millionen Euro) an Kosten für den Polizeieinsatz anfielen.

Sollen selber zahlen

Warum ist es so viel teurer als bei  Kate und William ? Weil das Terrorrisiko höher sei und es teils rassistische Drohungen gegen Meghan gegeben hat. Sie hat mütterlicherseits afroamerikanische Wurzeln. Graham Smith, Sprecher der Gruppe Republic, die sich für eine Abschaffung der Monarchie ausspricht, fordert, dass die Royals für die Kosten selbst aufkommen. "Unterm Strich ist das eine private Hochzeit, und wenn sie das in Windsor in einer Art feiern wollen, die die Steuerung von Menschenmassen und Sicherheitsmaßnahmen erfordert, dann sollte die Königsfamilie selbst dafür zahlen", sagte er dem "Belfast Telegraph".

Braut zahlt

Für ihr Brautkleid und auch die Flitterwochen soll  Meghan  angeblich selbst bezahlen. Immerhin 137.000 für die Reise und rund 343.000 Euro für das Kleid, meint Bridebook.