27. Februar 2013 21:45
Zwangspause
ATV-Doku: Mit der Kamera im Bett
Sex und Geburt als Themen – neues TV-Format unter Beschuss.
ATV-Doku: Mit der Kamera im Bett
© oe24

Ab kommendem Frühjahr wollte der Kölner Privatsender RTL ein neues Reality-Format mit dem Titel Babyboom – Willkommen im Leben starten. Vorbild für die Sendung ist das US-Format One Born ­Every Minute, das junge Mütter vor und nach der Geburt, sogar während der Wehen und im Kreißsaal, begleitet. In diversen Medienberichten wurde die deutsche Version auch als Baby-Big ­Brother tituliert.

Jetzt hat der Berliner Senat die Dreharbeiten zu der Serie vorläufig gestoppt. Möglich wurde dieser Schritt, weil die Aufnahmen zu Babyboom ausgerechnet im Klinikkonzern Vivantes, der dem Land Berlin gehört, entstehen sollten. Dafür wurden in dem Berliner Klinikum rund 30 Kameras installiert.

Paartherapie
Babyboom ist nicht das einzige Reality-Format, das unter Beschuss geriet. Auch die Sendung 7 Tage Sex, in der Paare durch Sex nach Stundenplan ihre Beziehung zu retten ver­suchen, steht in der Kritik. RTL zeigt die Sendung, für die sich Pärchen verpflichteten, jeden Tag Sex zu haben, seit gestern (21.15 Uhr).

ATV hat das US-Format 7 Days of Sex für Österreich adaptiert, allerdings den Titel zu Rettet die Liebe – 7 Tage Sex (Mittwoch, 21.20 Uhr) abgewandelt. „Die intimsten Momente, die gezeigt werden, sind Küsse und der Weg zum Schlafzimmer“, meint ATV-Sprecher Christoph Brunmayr zu der seit drei Wochen laufenden Sendung.