05. April 2013 08:30
Eklat
Sido: Streit um "Absolute Mehrheit"-Gewinn

Mitstreiter der  Raab Show fordern Sido auf, Verbleib des Geldes offen zu legen.
Sido: Streit um "Absolute Mehrheit"-Gewinn
© oe24

Nachdem der Rapper Sido bei der Polit-Talkshow "Absolute Mehrheit" gewonnen hatte und vom Moderator Stefan Raab die Siegerprämie im Wer von 300.000 Euro überreicht bekam, sorgt nun der Verbleib des Geldes für Wirbel. Die Mitstreiter wollen nämlich nun wissen, was der deutsche Musiker mit der gewonnenen Kohle angestellt hat. Sido selbst hat bis jetzt noch nichts von seinen Plänen mit dem Gewinnen preisgegeben.

Gewinn soll transparent gemacht werden
Vor allem die Politiker, die gemeinsam mit Sido zu Gast bei der Raab-Show waren wollen nun abgeklärt haben, was mit dem vielen Geld passiert ist.  "Jeder Politiker hätte selbstverständlich das Geld gespendet. Ein Gangster-Rapper kann es sich anscheinend leisten, in der Sendung über gerechte Bezahlung zu reden und anschließend 300.000 Euro privat nach Hause zu nehmen“, beschuldigt Boris Palmer, der grüner Oberbürgermeister von Tübingen, den Musiker in einem Interview mit dem deutschen Magazin "Express.de". Aber auch Caren Lay, die Vize-Chefin der Linken, erhebt ihr Wort gegen den 32-jährigen Rapper: "Ich bin mir sicher, dass die meisten seiner Fans, die ihm zur absoluten Mehrheit verhalfen, davon ausgegangen sind, dass er das Preisgeld für ein sinnvolles Projekt spendet. Wenn von Politikern zu Recht Offenheit und Transparenz gefordert wird, sollte das auch für Sido gelten.“

Sido tut Gutes und schweigt darüber
Laut ProSieben sind die Teilnehmer der Politik-Show keineswegs dazu verpflichtet das gewonnene Geld zu spenden oder für einen bestimmten Zweck zu verwenden. Doch auch dem Sender ist das Schweigen des Musikers zum Verbleib der 300.000 Euro aufgefallen. Nach Angaben der TV-Anstalt will sich Sido aber trotzdem nicht über dessen Verbleib äußern. "Generell hat er es immer so gehalten, dass er Spenden seinerseits nie an die große Glocke gehängt hat und Spendenempfänger nie öffentlich benannt hat. Das möchte er so beibehalten“, erklärte indes das Management des 32-Jährigen gegenüber "Express.de". Da kann man nur hoffen, dass Sido ein edler Sieger ist, und das Geld einem gemeinnützigen Zweck zu Gute hat kommen lassen.

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