Leverkusen hat den Rekordmeister dicht im Nacken

Leverkusen bleibt vorne - Bayern zwei Tore zurück

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Bayer Leverkusen hält den FC Bayern im Kampf um die Tabellenführung in der deutschen Fußball-Bundesliga noch in Schach, doch der nun punktgleiche Rekordmeister liegt nur um zwei Tore zurück. Die Mannschaft von Jupp Heynckes kam in der 21. Runde beim VfL Bochum nicht über ein 1:1 hinaus. Die Münchner blieben dagegen mit einem 3:1 bei Titelverteidiger Wolfsburg zum achten Mal in Folge siegreich.

Wie die Bayer-Werkself ließ am Samstag auch der FC Schalke 04 Punkte liegen. Nach dem 0:0 beim SC Freiburg liegen die Königsblauen drei Zähler hinter der Spitze zurück. Trotz dem ersten Punktverlust in der Rückrunde ist Herbstmeister Leverkusen auf dem Weg, die Rekordmarke von Bayern München aus der Saison 1988/89 zu knacken. Nach dem Remis fehlen der Werkself noch zwei Spiele, um die Marke von 23 ungeschlagenen Partien zu erreichen, die die Bayern vor 21 Jahren vom Start weg verbuchten. Der Treffer von Eren Derdiyok (45.) reichte allerdings nicht für den 13. Saisonsieg, Zlatko Dedic (68.) gelang noch der Ausgleich für den kampfstarken VfL Bochum, bei dem ÖFB-Teamspieler Christian Fuchs links in der Viererkette durchspielte.

Auch Meister Wolfsburg konnte den Siegeszug der Bayern nicht stoppen. Mit dem 3:1 feierte der Rekordchampion den achten Erfolg in Serie und nahm zugleich eindrucksvoll Revanche für die blamable 1:5-Niederlage in Wolfsburg vor einem Jahr. Arjen Robben (2.), Daniel van Buyten (26.) und Andrea Barzagli mit einem Eigentor (57.) machten den nächsten Dreier für das Team von Louis van Gaal perfekt. Grafite, der mit einem Strafstoß an Jörg Butt scheiterte (66.), gelang in der Schlussminute nur noch der Ehrentreffer.

Mit Joker Ruud van Nistelrooy, der in der 90. Minute zu seinem Bundesliga-Debüt kam, aber erneut ohne Sieg: Der Hamburger SV kommt nach der Winterpause nicht in Fahrt. Durch Tore von Marcell Jansen (2.) und Mladen Petric (36./50.-Handelfmeter) führten die Hanseaten beim 1. FC Köln bereits mit 3:1, mussten sich aber am Ende mit einem 3:3 zufriedengeben.

Auch Mirko Slomka kann den freien Fall von Hannover 96 nicht stoppen. Mit dem 1:2 bei Hoffenheim, das 90 Minuten auf ÖFB-Kicker Andreas Ibertsberger setzte, verlor der Mitte Jänner als Nachfolger von Andreas Bergmann verpflichtete Coach auch das dritte Spiel mit den Niedersachsen, die zum zehnten Mal in Serie erfolglos blieben.

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