12. September 2019 17:00
Der neue Cannabiskonsum:
Mit CBD Öl zum körperlichen Wohlbefinden
Von der Eroberung des Drogeriemarktes durch die Hanfpflanze.
Mit CBD Öl zum körperlichen Wohlbefinden
© sales / Duft

Der Markt alternativer Mittel zur Förderung von Gesundheit und Wellfeeling floriert derzeit so stark wie noch nie und ist bekanntlich bei allen Altersklassen der Gesellschaft sehr gefragt. Vom asiatischen Hefepilzgetränk bis zum indigenen Kräftetee wurde bereits alles reaktiviert, was das Wohlbefinden schon seit Urzeiten verbessert hat. Und so findet sich mittlerweile auch in jeder Hausapotheke neben der üblichen Schulmedizin mindestens ein Kraut, das gegen ein individuelles Leiden gewachsen ist. Doch nun wurde ein alter Bekannter von den Ursprüngen der menschlichen Gesundheitslehre wieder ausgegraben, der zwar oft verrufen, aber auch genauso vielversprechend zu sein scheint: Die Hanfpflanze.

Wenn Papa wieder den "Marihuanabaam" zu Hause hat

Die Identifikation von Cannabis mit geblümten VW Bussen und kiffenden Hippies, die den freien Geist leben, ist damit Schnee von gestern. Die Hanfpflanze ist jetzt auch erwachsen geworden und erarbeitet sich ihren guten Ruf in allen Feldern der Wissenschaft. In der Agrarwirtschaft macht es die Pflanze den Bauern leicht. Sie benötigt sozusagen keine Pestizide und ist von Natur aus mit Abwehrstoffen gegen Schädlinge ausgestattet. Plus, sie wächst sehr schnell und benötigt ausgesprochen wenig Pflege. Auch die Biologie hat dem neuen Cannabis-Rohstoff seinen Feinschliff gegeben. Die Pflanzen wurden so gezüchtet, dass die psychoaktive Wirkung der Pflanzen nicht mehr vorhanden ist. Der Nutzhanf hat höchstens einen THC Gehalt von 0,2%. Was auch bewirkt, dass das Sorgenkind Cannabis mit seinen Produkten nicht mehr an die Grenzen der Illegalität kommt. Somit kann der Verbraucher ganz ohne Rausch durch das CBD Öl in den Genuss der positiven Effekte der Pflanze kommen. Sie kann legal in Europa angebaut werden und die gezüchteten Pflanzen versprechen einen besonders hohen Gehalt an Phytocannabinoiden, dem Wirkstoff, dem die positiven körperlichen Effekte zugesprochen werden. Aus den Blüten der weiblichen Pflanze wird anschließend das Cannabinoid extrahiert und in verschiedensten Produkten weiterverarbeitet. Der CBD-Wirkstoff kann als CBD Öl oder Tropfen eingenommen sowie die Blüten vaporisiert und eingeatmet werden. Um dem Konsum den bitteren Nachgeschmack zu nehmen, wird auch hier eine eigene Genusskultur ausgebaut. Die Blüten können unter unterschiedlichen Sortennamen, von Amnesia bis tropical Haze, mit verschiedenen Aromen und Geschmäckern erworben werden. Im Körper wirken die Cannabinoide nach der Einnahme des CBD Öls wie Botenstoffe des Gehirns, sogenannte Neurotransmitter, die bewirken, dass der Körper sich selbst repariert. Dadurch bekommt der Körper sozusagen den Auftrag seinen Zellen eine Generalsanierung zu verpassen und plagende Entzündungen können langsam abheilen.

Volkskrankheit Krebs: eine neue Chance mit CBD

Liest man die unzähligen Erfahrungsberichte über CBD Öl im Internet (die Apothekeninfo des 21. Jahrhunderts!) hört man bei einem Großteil der User heraus, dass sie auf seine angstlösende, appetitanregende und entzündungshemmende Wirkung schwören. Besonders in Fällen, bei denen die Ärzte oft schon ratlos waren, wie chronischen Muskelkrämpfen, wird der CBD-Wirkstoff hier fast als Wundermittel gehandelt. Das Potential von CBD Öl als Essenz aus der Hanfpflanze zur Linderung oder Heilung verschiedener Erkrankungen wurde inzwischen auch in der Medizin erkannt. Mit der Tatsache, dass gewisse Schmerzpatienten THC-haltiges Cannabis in Österreich bereits legal mit Rezept aus der Apotheke erhalten können, hat die Pharmaindustrie ihr eindeutiges Statement zur körperlichen Wirksamkeit von CBD ja schon abgegeben. Auch am Klinikum in Klagenfurt wird der Cannabis Wirkstoff derzeit zur Behandlung von Krebskrankheiten an Patienten getestet. Mit vielversprechenden Ergebnissen: Man hat festgestellt, dass die Substanz das Wachstum von Gehirntumoren eindämmen kann. Auch bei der häufigsten und aggressivsten Art von Gehirntumoren, zeigten Studien das Patienten unter Einnahme von Cannabinoiden eine deutlich höhere Überlebensrate hatten. Die Mediziner haben große Pläne mit der Pflanze. Dies könnte eine einzigartige Chance für die zukünftige Behandlung von Gliomen, Hirntumoren, sein. In der medizinischen Welt wird sich die Rolle von CBD-Wirkstoffen auf dem Gebiet der Onkologie in Zukunft vermutlich verstärken. Und dabei hat die Wissenschaft noch einen weiten Weg vor sich: Auch jetzt und in der Zukunft werden immer weitere umfangreiche Studien zur Untersuchung der heilenden Wirkung von Cannabis auf alle möglichen Arten von Krebserkrankungen gestartet.

Gute Aussichten für CBD Öl

Die Hanfpflanze hat also gute Karten um wieder regelmäßig in verschiedenen Lebensbereichen der Gesellschaft zum Einsatz zu kommen. Das Gute: Der Patient muss sich gar nicht erst durch sämtliche Sprechzimmer arbeiten um an den erfolgsversprechenden Wirkstoff zu kommen, sondern kann eigenverantwortlich und bequem seine CBD Öle im Internet bestellen oder im Drogeriemarkt erwerben. Freilich sollte man sich bei der Anwendung von CBD Öl an den Beipackzettel halten. Ansonsten gibt es allerdings keine Bedingungen um die Wirkung der Cannabinoide zu testen. Da die Substanz Studien zufolge nur sehr wenige mögliche Nebeneffekte hat, schadet ausprobieren ja nichts und der Verbraucher kann in Eigenmedikation das CBD Öl anwenden und herausfinden, ob auch bei ihm die körperlichen Defizite so aus dem Weg geräumt werden können. Und dafür muss man heutzutage nicht mehr die Rastamatte pflegen und einen neuen Lebensstil annehmen. Vielmehr dem Trend entsprechend gesund leben sowie seinen Körper in andauernder gesundheitlicher Balance halten.