Bye, bye, Fotoalbum. Hallo, Fotobuch

Lohnender Vergleich

Bye, bye, Fotoalbum. Hallo, Fotobuch

Diejenigen, die technikaffin sind und sich eher selten mit Schere und Kleber ausgestattet an den Basteltisch setzen, wissen bereits: Fotobücher lassen klassische Fotoalben ganz schön alt aussehen. Welche Verwendung Fotobücher haben können und, worauf bei der Auswahl des Dienstleisters zu achten ist, verrät dieser Beitrag.

Fotobücher haben mehr Einsatzgebiete als Fotoalben

Fotobuch © Pixabay

In vielen Haushalten schlummern zahlreiche schwarz-weiße Schätze im Keller.

Dass Fotobücher sich deutlich von den Fotoalben unterscheiden, die via Steckprinzip die Bilder in durchsichtige Hüllen packen, die einfach nur klappbar sind, leuchtet jedem ein. Ein leeres Fotoalbum lässt sicherlich ähnliche Gestaltungsmöglichkeiten zu wie das Fotobuch, das online gestaltet wird. Die Parallelen sind diese:

-        Ein „leeres“ Fotoalbum und ein digitales Fotobuch bieten Platz für Bilder und für Text. So kann ein Fotobuch ebenso wie ein „leeres“ Fotoalbum auch ein Stück weit ein Tagebuch sein. Besonders Themen wie Urlaub, Hochzeit oder das erste Jahr im Leben eines Kindes bieten sich hierfür an.

-        Ein „leeres“ Fotoalbum und ein digital erstelltes Fotobuch präsentieren sich in ihrer Optik als handfestes Produkt. Neben Büchlein, die die Bildseiten in Softcover binden, gibt es viele Anbieter von Fotobüchern, die auf Hardcover setzen. Zur Auswahl stehen edle Einbände aus Leinen oder Leder oder die, die einen personalisierten Aufdruck ermöglichen.

Bei all den grundsätzlichen Ähnlichkeiten gibt es doch auch große Unterschiede. Das digital zu gestaltende Fotobuch lässt sich optisch sehr professionell aufbereiten, denn: Die meisten Anbieter von Fotobüchern halten eine Software bereit, die jeden Hobbyfotografen im Handumdrehen zum Nachwuchs-Grafiker werden lässt. Schicke Bordüren, die sich durch das Fotoalbum ziehen wie ein roter Faden, oder im Vintage-Stil anmutende Bilderrahmen sorgen für grafische Highlights im digital erstellten Fotobuch. Und das können nur die wenigsten im händisch erstellten Fotoalbum nachahmen. Fotobuch © Pixabay

Egal ob Urlaub oder Hochzeit - Fotobücher bilden für viele Anlässe einen perfekten Rahmen.

 Auch zeichnen digitale Fotobücher sich mit einer großen Variabilität aus. Variabel ist nicht nur der rote, gestalterische Faden, der sich durch das Fotobuch zieht, sondern auch das Format, der Umfang und die Papierart. In eben dieser Variabilität unterscheiden sich auch die einzelnen Anbieter.

Auf diese Auswahlkriterien sollten kreative Köpfe achten

Wer sich für ein Fotobuch entscheidet, muss bei der Anbieterwahl auf diese Kriterien achten:

-        Bindung. Manche Anbieter lassen ihre Kunden entscheiden, welche Bindeart sie bevorzugen. Häufig überfordert das diejenigen, die kaum etwas mit der Druckbranche zu tun haben. Tipp: Für alle Buchformate sollte Klebebindung gewählt werden. Fadenheftung wirkt zwar noch hochwertiger, wird aber aufgrund des Preises kaum angeboten. Die Rückenstichheftung ist für Heftformate die beste Wahl.

-        Buchformat. Verschiedene Anlässe erfordern verschiedene Formate. Zum Standardrepertoire müssen die Formate DINA4 hoch und DINA4 quer ebenso gehören wie die DINA5 hoch-Variante und eine quadratische Form. In aller Regel gibt es unterschiedliche Formate, je nach Covervariante.

-        Covervariante. Unterschieden wird in eine Hard- und eine Softcover-Variante. Diese Wahl ist häufig auch stark vom Thema abhängig. Ein Beispiel: Sollen die Bilder des Familien-Fotoshootings für die Ewigkeit bewahrt werden, eignet sich die Hardcover-Variante, weil diese das Produkt deutlich hochwertiger macht. Die Urlaubsschnappschüsse wirken hingegen auch in einem Softcover-Einband gut.

-        Papierwahl. Wie die Bilder wirken, hängt sehr stark vom verwendeten Papier ab. Angeboten wird meist Fotopapier und Digitaldruckpapier. Für den Laien ergibt sich daraus kein Unterschied. Der Profi hingegen weiß: Echtes Fotopapier eignet sich bestens für besondere Aufnahmen, wie etwa die Hochzeitsbilder. Das Papier besticht durch Farbbrillanz, Optik und Langlebigkeit. Stabil werden die bedruckten Fotopapierseiten dadurch, da sie jeweils mit der Rückseite verklebt werden. Für das Digitaldruckverfahren steht hingegen das dafür passende Digitaldruckpapier zur Verfügung. Digitaldruckpapier ist nicht nur optisch ansehnlich, sondern auch haptisch ein Highlight.

-        Software. Vor der Entscheidung für einen Anbieter, sollte der Blick auf die Software fallen. Demoversionen erlauben oft einen detaillierten Blick hinter das, was später viele Stunden Arbeitszeit kosten wird. Meist sind die Grafikprogramme so gestaltet, dass sie ohne viel grafisches Know-how auskommen und keineswegs so aufwendig zu bedienen sind wie die Gestaltungsprogramme InDesign oder QuarkXPress.

Fotos müssen nicht nur im Fotobuch erscheinen

Fotobuch © Pixabay
Das Blättern in einem manuell beklebten Fotoalbum fühlt sich anders an.
Natürlich ist das Fotobuch der Klassiker bzw. auch die moderne Alternative zum Fotoalbum. Allerdings wartet die Fotobranche noch mit zahlreichen weiteren Optionen auf, wie Bilder wieder- bzw. weiterverwendet werden können. Wer nach einem Fotoprodukt mit Sinn und Zweck sucht, ist mit einem Fotokalender gut beraten.

Auch gibt es mittlerweile sehr schicke Alternativen zum klassischen Bilderrahmen, der an der Wand angebracht wird. Fotoposter sind dabei die preisgünstige Variante. Fotos auf Leinwand, Hartschaum, Acryl oder Alu wirken deutlich hochwertiger und kommen als Präsent sicherlich ebenso gut an wie ein Fotobuch. Tassen, Spardosen, Puzzle, Kuschelbären, Flaschen, Kissen undTaschen zeigen, wie vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten rund um den Schnappschuss sind.

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