Österreicher lieben Katzen

Haustiere

Österreicher lieben Katzen

Fast 40 Prozent der Österreicher haben zumindest ein Haustier. Am beliebtesten sind Katzen, gefolgt von Hunden, Nagetieren und Fischen. Jeder Vierte von ihnen gibt für seine "Mitbewohner" monatlich bis zu 50 Euro aus. Dies geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" hervor, deren Ergebnisse am Freitag veröffentlicht wurden.

Diashow Das verrät Ihr Haustier über Sie

Katzen

Katzenliebhaber sind in der Regel eher zurückhaltend, romantisch, selbstkritisch und humurvoll.

Hunde

Wer die lustige Promenadenmischung mag, ist oft ein Individualist, der das Einzigartige liebt. Hilfsbereite Menschen holen sich oft Mischlinge aus dem Tierheim.
Wer hingegen Rassehunde liebt, lebt eher angepasst und möchte nicht unbedingt auffallen. Ein Schoßhundliebhaber lebt modebewusst.

Meerschweinchen

Kleintierhalter sind meistens Frauen. Wer Meerschweinchen, Mäuse und Co. mag, möchte gerne beschützen.

Vögel

Vogelbesitzer sind meistens neugierig, fleißig, ruhig und lernwillig. Sie sind von der Natur und von fernen Ländern fasziniert.

Fische

Fischefans mögen es eher ruhig. Sie sind sehr geduldig, aber viele Dinge sollen nach ihrem Willen geschehen.

Schlangen

Reptilienhalter sind meist hip und trendy. Einige von ihnen sind aber auch sehr ernsthafte Menschen, die sich für die exotische Tier- und Pflanzenwelt interessieren und eher zurückgezogen leben.

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Katzen am beliebtesten
"Spectra" hat im Dezember mit 1.001 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen persönliche Interviews geführt. Mit 61 Prozent hält die Mehrheit kein Tier, 22 Prozent zumindest eines und 17 Prozent gleich mehrere. Vor allem Männer und unter 30-Jährige haben besonders gern einen nichtmenschlichen Mitbewohner. 63 Prozent der Besitzer haben eine Katze, 42 Prozent einen Hund, 13 Prozent ein Nage- oder Kleinsäugetier, neun Prozent Fische, vier Prozent Reptilien und drei Prozent einen Vogel. Miezen sind bei allen Altersgruppen beliebt, Bellos vor allem bei der jungen Generation, ebenso wie Schlangen & Co.

Bereicherung

91 Prozent der Halter erklärten, dass ein Haustier das Leben bereichert, 83 Prozent vergleichen es mit einem guten Freund. 81 Prozent sagten, dass der Verlust sie hart treffen würde. 72 Prozent hilft es nach eigenem Bekunden, wenn sie sich einsam fühlen. 65 Prozent sehen im Tier ein vollwertiges Familienmitglied. 61 Prozent räumten ein, dass es mitunter auch Stress verursachen kann. 56 Prozent suchen beim Futter nach dem Besonderen. 43 Prozent gibt das Haustier ein Gefühl von Sicherheit. 37 Prozent ist es dabei behilflich, sich körperlich fit zu halten. 36 Prozent sehen darin ein Statussymbol bzw. einen geeigneten Spielgefährten für den eigenen Nachwuchs. Wenn das Tier stirbt, würden sich 34 Prozent relativ schnell ein neues besorgen.

Kosten
85 Prozent der Besitzer kaufen regelmäßig bzw. ab und zu in einer Tierhandlung, im Supermarkt oder in einem Fachgeschäft artgerechte Nahrung. 81 Prozent gehen im Fall von Erkrankungen oder Verletzungen zum Tierarzt, 78 Prozent nutzen Gesundheitsvorsorge und Impfungen beim Veterinärmediziner. 66 Prozent kaufen Tierspielzeug, 43 Prozent Bücher und Ratgeber. Jeweils 35 Prozent setzen auf rein biologische Nahrung und auf eine Fütterungsberatung. 19 Prozent geben für ihre Haustiere monatlich bis zu 25 Euro aus, 26 Prozent investieren 26 bis 50 Euro, 22 Prozent lassen es sich 51 bis 100 Euro kosten. Nur acht Prozent geben mehr aus, ein Prozent gar nichts.

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