So wird der Festtags-Braten ein Hit

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So wird der Festtags-Braten ein Hit

Die Geburtsstunde der Weihnachtsgans war 1588. Königin Elizabeth I. wurde am Heiligen Abend die Zerstörung der spanischen Armada überbracht. Auf der Festtafel stand zufällig eine Gans. Zur Erinnerung gab es am Hof fortan stets die Weihnachtsgans am 24. Dezember. Aber auch Schwein landet immer häufiger am Festtagstisch. Denn die Qualität von Schweinefleisch ist besser als sein Ruf. Es liefert Eiweiß, Vitamine und Spurenelemente.

Weihnachtsgans mit Germteig-Fülle
(ca. 30 Minuten plus 3–4 Stunden Garzeit)

ZUTATEN für 4 Portionen:
100 g flüssige Butter
1 El Zucker
Tl Salz
1 Ei
1 Eigelb
20 g Germ
75 ml lauwarme Milch
300 g Mehl
50 g Rosinen
150 g gemischtes Dörrobst (Aprikosen, Pflaumen, Äpfel, Feigen, etc.)
1 Bio-Gans, ca. 5 kg schwer
Salz, Pfeffer
400 ml kräftige Geflügelbrühe
50 g Zuckerrübensirup
100 g Crème fraîche

Zubereitung
1. Butter mit Zucker, Salz, Ei und Eigelb verrühren. Germ in lauwarmer Milch auflösen und mit Mehl und der Butter-Mischung zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten. Diesen zugedeckt etwa 30 Minuten ruhen lassen. Inzwischen Dörrobst klein würfeln.

2. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Dörrobstwürfel mit Rosinen unter den Hefeteig kneten, diesen zu einer länglichen Rolle von 8 cm Durchmesser formen. Gans innen und außen abbrausen, trocken tupfen. Flügel abtrennen, inneres Fettgewebe entfernen. Gans mit Salz und Pfeffer würzen, dann mit Germteig füllen. Öffnung mithilfe von Holzspießen und Küchengarn sorgfältig verschließen, sodass später keine Füllung herausquellen kann.

3. Die gefüllte Gans in einen Bräter mit Brühe legen und 3 bis 4 Stunden in den Ofen schieben. Währenddessen die Gans ein- bis zweimal wenden. Dabei gelegentlich die Brühe übergießen.

4. Gans mit Zuckerrübensirup einstreichen, Backofengrill einschalten. Die Haut unter dem Grill langsam goldbraun und knusprig werden lassen.

5. Gans aus dem Ofen nehmen und tranchieren. Karkasse aufschneiden, Germfüllung herausnehmen und in dicke Scheiben schneiden. Den Bratensaft entfetten, etwas einkochen lassen, mit Crème 
fraîche verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

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Buchtipp: Ideen für das Festtagsmenü von Johann Lafer gibt es im Buch "Fröhliche Weihnachten" Brandstätter Verlag.

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