Von Fieberblase bis Sonnenstich

Reiseleiden

Von Fieberblase bis Sonnenstich

Erste Hilfe. Blasen an den Füßen, Hitzekoller, flauer Magen: Typische Urlaubsbeschwerden sollten nicht die Ferienlaune trüben. Mit ein paar Tipps und Ihrer Reiseapotheke bekommen Sie sie in den Griff:

Reiseapotheke: Das muss mit in den Urlaub

Cool down
Zu viel Sonne erwischt? Legen Sie einen kalten Waschlappen auf das Gesicht und trinken Sie viel. Bei Fieber einen Arzt konsultieren! Gegen warme Nächte und stickige Luft hilft ätherisches Öl (Zitrone oder Lavendel), das auch Mücken fernhält.

Reise-Übelkeit
Ingwer-Lutschpastillen (Apotheke) besänftigen einen flauen Magen auf Reisen. Ebenfalls hilfreich: Bananen! Unterwegs und im Urlaub gilt: Nur gekochte, durchgebratene und geschälte Lebensmittel essen und Wasser, Eiswürfel, Speiseeis, Salat und Mayonnaise meiden. So senken Sie das Risiko für Durchfall. Schlägt Montezumas Rache trotzdem zu: Gesüßten Pfefferminztee und viel stilles Mineralwasser trinken. Fertige Elektrolyt­mischungen gleichen die Salzverluste aus.

Autsch
Wunde Füße vom Sightseeing? Die Blasen nicht aufstechen, sonst droht Infektion. Offene Stellen desinfizieren und Blasenpflaster draufgeben. Vorbeugend: Füße mit Vaseline oder Hirschtalg eincremen.

Fieberblasen
Herpes ist ein häufiger Urlaubsbegleiter, ausgelöst durch zu viel Sonne. Die Aminosäure L-Lysin (Apotheke) kann das Risiko für einen Ausbruch minimieren.
Sind die Bläschen da: Melissensalbe oder Activir-Creme fördern die Abheilung.

Schnupfen und Halsweh von der Klimaanlage? Zink, Vitamin C und ­Umckaloabo helfen.

So sind Sie für kleine Notfälle gerüstet
- Schmerz- und Fiebermittel mit Paracetamol
- Fieberthermometer 

- Präparate gegen Magen-Darm-Probleme (z. B. „Imodium akut“, „Uzara“, „Elotrans“, „Iberogast“)
- Arzneien gegen Sommergrippe, wie „Umckaloabo“ für die Abwehr
- Nasenspray (z. B. „Nasic“) bei Flugreisen 

- Gel gegen Juckreiz, Sonnenbrand (z. B. „Linola Akut“, „Fenistil Hydrocort“)

- Für Verletzungen (z. B. „Traumaplant“, „Hansaplast Wunddesinfektionsspray“, Pflaster) 

-Regelmäßig eingenommene Arzneien (z. B. Pille, Herpes-Mittel, Antihistaminikum).

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