Wiener Hofreitschule: Tradition & Pferde

Sightseeing-Tipp

Wiener Hofreitschule: Tradition & Pferde

Sie ist eine Touristenattraktion ersten Ranges - und blickt auf eine lange Tradition zurück: die Spanische Hofreitschule. Im Jahr 1572 wurde ein "Spainischer Reithsall" erstmals urkundlich erwähnt. Das Spanische in ihrem Namen leitet die Reitschule von der auf der iberischen Halbinsel heimischen Pferderasse ab, die ab 1580 Lipizzaner genannt wurde. Heute treten die berühmten weißen Pferde nicht nur in Wien, sondern auch im Rahmen umfangreicher Tourneen auf. Ihre heutige Form erlangte die Spanische Hofreitschule schließlich Anfang des 19. Jahrhunderts.

Gürtler: Neue Wege
Mit 1. Jänner 2001 erfolgte die Ausgliederung aus dem Bundesbudget: Die Spanische Reitschule und das Bundesgestüt Piber wurden in eine Gesellschaft öffentlichen Rechts umgewandelt. Apropos Budget: Das Defizit der Traditionseinrichtung sorgte wiederholt für Schlagzeilen. Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler, die seit 2007 die Geschäfte der Hofreitschule führt, hat zum Erhalt des tierischen Kulturerbes neue Wege beschritten. Sie rief unter anderem 2010 das Charity-Event "Fete Imperiale" ins Leben.

Budget-Probleme
Auch das Jahr 2010 schloss die Spanische Hofreitschule mit einem Minus - und zwar in der Höhe von 950.000 Euro. Gründe für das Defizit waren die Absage einer US-Tournee, der Ausfall von Vorstellungen und Führungen aufgrund der Herpesviruserkrankung einiger Pferde sowie ausbleibende ausländische Gäste wegen der Aschewolke. Im ersten Halbjahr 2011 sah die finanzielle Lage besser aus: Laut Gürtler lag die Hofreitschule "über Budget".

Alle Infos und Karten finden Sie unter: www.srs.at
 

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