Billboard-Preise: Justin Bieber ausgebuht

Las Vegas

Billboard-Preise: Justin Bieber ausgebuht

Teenie-Star (19) erntete Pfiffe - Taylor Swift (23) räumte Preise ab.

Wenig angetan waren einige Fans am Sonntagabend bei der Verleihung der Billboard-Music-Awards in Las Vegas. Teenie-Star Justin Bieber (19) erhielt insgesamt drei Preise: Als "Bester männlicher Künstler", "Top Social Artist" und den erstmals vergebenen "Milestone"-Award. Als er auf der Bühne den "Milestone"-Preis entgegennahm, waren Buhrufe und Pfiffe aus dem Publikum zu hören. Bieber reagierte in seiner Dankesrede trotzig auf den Unmut aus dem Auditorium: "Ich bin 19 Jahre alt, und ich glaube, ich mache einen ziemlich guten Job", sagte er. "Es sollte um die Musik gehen, um das Handwerk, das ich mache."

Besser erging es US-Country-Pop-Sängerin Taylor Swift (23): Sie erhielt gleich acht Auszeichnungen, darunter in den Hauptkategorien als "Bester Künstler" und für ihr Hitalbum "Red". Der belgisch-australische Sänger Gotye gewann insgesamt vier Preise, auch für den besten Rock-Song. Auf ebenso viele Trophäen brachte es die R&B-Sängerin Rihanna.

Video: Taylor Swift: "22"



Je drei Preise gingen an die britisch-irische Boyband One Direction, an Rapperin Nicki Minaj und an Pop-Ikone Madonna. Die 54-jährige Künstlerin nahm in Las Vegas die Trophäen als bester Tournee-Star, für das Top-Tanz-Album ("MDNA") und in der Sparte "Bester Tanz Künstler" entgegen. Prince erhielt den "Icon Award" für sein Lebenswerk, das zehn Platin-Alben und dutzende Top-Singles umfasst.

Neben den Preisen ging es in der dreistündigen Show vor allem um die Auftritte. Taylor Swift gab ihren neuen Song "22" zum Besten, Jennifer Lopez und Pitbull präsentierten "Live It Up". Bruno Mars eröffnete die Show mit seiner neuen Single "Treasure". Auch Bieber, Selena Gomez, Chris Brown und Nicki Minaj standen auf der Bühne.

Im vorigen Jahre wurde die britische Sängerin Adele groß gefeiert. Sie räumte damals zwölf Auszeichnungen ab, darunter für "Bestes Album" und "Beste Künstlerin". Die von der Musikzeitschrift Billboard vergebenen Preise werden nach den Chart-Platzierungen und der Popularität der Künstler ermittelt.

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