Bob Dylan

Konzert

Dylan rockt in Salzburg

Österreich im Dylan-Fieber. Am Samstag spielt die Legende in der Salzburgarena auf.

Zur Gitarre wird er nur selten greifen, dafür aber am Keyboard, dem Grand Piano und der Mundharmonika seine Klassiker bis zur Unkenntlichkeit uminterpretieren. Bob Dylan, der wahrscheinlich wichtigste Lyriker der Rockgeschichte, spielt heute in der Salzburgarena auf. Es ist das einzige Österreich-Konzert im 2012er-Abschnitt seiner seit 1988 laufenden Neverending Tour. Und es ist das einzige Hallenkonzert inmitten einer Serie von Festivalauftritten. Über 5.000 Tickets sind bereits verkauft.

Keine Setlist
Die Startansage „Ladies and Gentlemen – Columbia recording artist Bob Dylan!“ ist der einzige Fixpunkt der 100-minütigen Show. Dylan, der seit jeher auf eine Setlist verzichtet („Schummelzettel sind für die Schule, nicht für die Bühne“) liefert anfangs Schmankerl à la Things Have Changed, Leopard-Skin Pill-Box Hat oder Man In The Long Black Coat.

Zwischenansage gibt es wie immer keine und erst zum Finale der Show kommen dann die Hits: Like A Rolling Stone, All Along The Watchtower oder – als einzige Zugabe – Blowin’ In The Wind.

"Früher war alles falsch"
Dass die Songs dabei oft bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt werden, ist Sinn der Sache: „Das gehört genau so gesungen. Früher habe ich das alles nur falsch aufgenommen. Doch jetzt ist es endlich richtig,“ erklärt er im ÖSTERREICH-Interview. Die Kritiker jubeln von „Heilige Nebelkrähe“ (Süddeutsche) bis „musikalischer Meister aller Klassen“ (Welt).

(zet)

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