Cicero: Hätte man Tod verhindern können?

Hirnschlag mit 45

Cicero: Hätte man Tod verhindern können?

Der Zusammenbruch im Vorjahr war schon erstes Anzeichen.

Andreas Gabalier beschrieb Roger Cicero während seiner Zeit bei Sing meinen Song als topfit und gesund. Wie hätte man damals ahnen sollen, dass der Jazz-Musiker nur wenige Jahre später so unerwartet an den Folgen eines Hirnschlags sterben würde? Dass der Sänger seinem Körper zu viel zumutete, zeichnete sich allerdings bereits im Vorjahr ab. Hätte man seinen Tod verhindern können?

Erste Anzeichen
Fans und Freunde von Roger Cicero waren alarmiert, als er im November einige Konzerte absagen musste. Der 45-Jährige litt an akutem Erschöpfungssyndrom und es bestand sogar der Verdacht auf eine Herzmuskelentzündung. "Ich war in Heidelberg bei Freunden zu Besuch und sackte plötzlich zusammen", schilderte er damals gegenüber Gala seinen Zusammenbruch. Trotzdem gönnte sich Roger Cicero nur wenige Wochen Pause und stand kurz darauf schon wieder auf der Bühne. Auf die quälende Frage, ob er noch am Leben sein könnte, wenn er seinen kritischen Zustand ein bisschen ernster genommen und sich länger geschont hätte, werden wir wohl nie eine Antwort bekommen.

Zu spät
Der Zusammenbruch war vielleicht ein erstes Anzeichen, dass sich Roger Cicero übernommen hatte, doch den Hirnschlag  konnte man nicht vorausahnen. Als die ersten Symptome auftraten, war es schon zu spät. "Roger hatte plötzlich Sehstörungen und andere akute neurologische Symptome. Es war ein Hirnschlag", berichtete seine Managerin Karin Heinrich der Bild-Zeitung. Wichtige Arterien wurden verstopft und Teile des Gehirns konnten dadurch nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Ohne wieder das Bewusstsein erlangt zu haben starb der Sänger am 24. März im Kreise seiner Liebsten.

Video zum Thema: Roger Cicero: Zu Tode gearbeitet?
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