Sting bricht zu neuen Ufern auf

The Last Ship"

Sting bricht zu neuen Ufern auf

Neues Album als Basis für Musical, das 2014 Jahr am Broadway gezeigt wird.

Die Schreibblockade ist durchbrochen: Wohl hat Sting in der letzten Dekade Alben mit Winterliedern, Lautenmusik und symphonischer Metamorphose seines Songkatalogs vorgelegt, "The Last Ship" aber vereint erstmals seit zehn Jahren selbst geschriebene Titel und wird am 20. September erscheinen. Das gleichnamige Musical gelangt nächstes Jahr am Broadway zur Premiere. Mit oe24.at können Sie eine von zwei neuen Sting "The Last Ship"-Platten gewinnen.

Hier eine kleine Hörprobe "The Last Ship"



Lange an neuer Platte gefeilt
Drei Jahre lang hat Sting gemeinsam mit den Ko-Autoren John Logan ("Skyfall", "Hugo Cabret") und Pulitzer-Preis- sowie Tony-Award-Gewinner Brian Yorkey am Musical gearbeitet. Die Geschichte handelt von Arbeitern, die ihre von der Schließung bedrohte Werft besetzen, um ein letztes Schiff für sie selber zu bauen. In einem Interview mit dem "New York Times Magazine" sagte der Ex-"Police"-Sänger, zum ersten Mal habe er nicht für Sting komponiert, sondern für die Figuren des Stücks. "Ich musste nur mir selbst aus dem Weg gehen, es war so eine Befreiung!"  Der Musiker weiß, wovon er spricht, ist er doch im nordenglischen Wallsend nahe Newcastle in unmittelbarer Nachbarschaft einer Schiffswerft aufgewachsen. Da gab es nicht viel berufliche Perspektiven. Sting entkam, indem er sich für eine Lehrer-Ausbildung und später für die Musik entschied - detailgetreu nachzulesen in seiner Autobiografie "Broken Music". Zwölf Nummern enthält die reguläre CD, 17 die Deluxe-Ausgabe und 20 der Super-Deluxe-Digipack. Musikalisch ist der Longplayer - wenig überraschend - wieder eine Überraschung.

Sting voller Überraschungen
Im Promo-Video zum Album erklärt Sting: "In der Musik bleibe ich nie auf demselben Pfad. Das ist der Schlüssel für mich. Musik überrascht mich ständig ... Das ist die Essenz: Niemals erwartbar zu sein. Unter Mitwirkung einiger musikalischen Gefährten seiner Heimatstadt, darunter AC/DC-Sänger Brian Johnson, entstand eine Liedsammlung fernab von Pop, Rock oder Edeljazz. Aber Text- und kopflastig und völlig hitparadenuntauglich ist sie, mal regional-englisch mit pub-atmosphärischem Folk, Walzer und Shanty, mal global-theatralisch mit Bossa, wohlbekannter Kurt-Weill-Affinität und viel Broadway.  Sechs seiner zehn Soloalben erreichten in Österreich die Top-3. Aber: "Es ist sehr unwahrscheinlich, dass ich jemals wieder einen großen Hit haben werde", meinte Sting lapidar im Interview. "Und wenn, dann einen gegen alle Erwartungen, einen, der sich nicht an die Formel hält." So gesehen, enthält "The Last Ship" einige Hit-Kandidaten.

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