Donauinselfest 2016: Bob Geldof und Seiler & Speer als Konzert-Highlights und Hitze-Alarm auf der Donauinsel.

33. Donauinselfest

Zehntausende bei Seiler & Speer

Donauinsel: Austro-Musiker und Bob Geldof begeisterten die Menge.

Zum Abschluss des zweiten Tags des Donauinselfests begeisterten Seiler & Speer mit ihrem Hit "Ham kummst" zehntausende Menschen vor der Festbühne. Auf die Nummer, die sich Kabarettist Christopher Seiler und Filmemacher Bernhard Speer für den Schluss aufgehalten hatten, hatte das Publikum sehnsüchtig gewartet. Bis in die letzten Reihen wurden am überfüllten Platz alle Zeilen des Lieds mitgesungen.

Diashow: Donauinselfest 2016: Das war der Samstag

Donauinselfest 2016: Das war der Samstag

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    Seiler & Speer beeindruckt

    Zuvor hatte die Band unter anderem auch eine Nummer aus dem neuen Album vorgestellt, die mit Applaus quittiert wurde, auch wenn sie kein "Ham kummst" ist, wie die Musiker einräumten. "Ihr seid's ganz schön viele Leute", zeigte sich die Gruppe am Samstagabend beeindruckt von den vielen Menschen: "Das macht demütig. Ich hätte mir nicht gedacht, dass wir da mal spielen." Insgesamt besuchten laut Veranstalter rund 100.000 Menschen die Hauptbühne.

    Geldof gab alles

    Beim anschließenden Headliner Bob Geldof mit den Boomtown Rats lichtete sich der Platz etwas. Der 64-jährige Ire, im glitzernden Anzug gekleidet, gab auf der Bühne aber alles, spielte Gitarre auf den Knien, sprang auf der Bühne herum und unterbrach seine Lieder für Mundharmonikaeinlagen. "Vienna, wir sind die Boomtown Rats. Wir sind Männer", rief er mit heiserer Stimme auf Deutsch. "This is Rock'n Roll!" Auch mit gesellschaftspolitischen Statements fiel er auf: "Primark, H&M fuck off", sagte Geldof, der neben seiner musikalischen Karriere vor allem auch für sein humanitäres Engagement und als Initiator der Live-Aid-Konzerte bekannt ist. Er begeisterte unter anderem mit dem Welthit "I don't like Mondays".

    Nada Surf als Retter

    Auf der FM4-Bühne spielte zum Abschluss des Samstags die US-amerikanische Alternativ-Rock-Band Nada Surf, die kurzfristig nach der Absage der Noise-Rocker Dinosaur Jr. eingesprungen war. Die Band hatte erst im März ihr neues Album "You Know Who You Are" veröffentlicht und im April im ausverkauften Wiener WUK gespielt. Sänger Matthew Caws, der aus einer amerikanisch-britischen Familie stammt, äußerte sich zum Thema Brexit: Es habe ihm "das Herz gebrochen", als er das Ergebnis der Abstimmung erfahren hat, jeder, den er kenne, habe für den Verbleib Großbritanniens in der EU votiert.

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    Donauinselfest: Das war der Freitag

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