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Gegen Lebensmittelverschwendung:

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So funktioniert Resteverwertung!  

Zum Einkaufen geht man mit eigenem Korb.  

Am besten zum Bio-Markt und kocht nach Jahreszeiten. Zuhause wird Strom gespart und recycelt. Kurze Strecken geht man lieber zu Fuß und Kaputtes repariert man, anstatt es wegzuwerfen. Den Österreicher*innen liegt Klimaschutz am Herzen. Den eigenen Lebenswandel passt man gerne etwas an, um die Umwelt zu schonen. Trotzdem wandern pro Jahr noch immer eine Million Tonnen Nahrungsmittel in österreichische Mülltonnen. Wie das zusammenpasst? Überhaupt nicht. Tatsächlich wird der Bereich Ernährung im Hinblick auf Klimaschutz noch immer am meisten unterschätzt. Besonders Lebensmittelverschwendung vergrößert den ökologischen Fußabdruck. Und lässt sich eigentlich leicht vermeiden.

Was wird überhaupt weggeworfen?

Am besten bestellt man frische Ingredienzien in genau bedarfsgerechter Abmessung. Zumindest Reste fallen so nicht mehr an. Wird etwas zu viel gekocht, ist auch das noch kein Drama. Alles in allem wissen die meisten Österreicher*innen mit Übriggebliebenen umzugehen. In der Resteküche hat sich fast jeder schon versucht und zur Not wird eben eingefroren. Übermäßig Zubereitetes nicht wegzuwerfen, ist aber nicht alles, worum es bei Nahrungsmüllvermeidung geht. Vielen Verbraucher*innen ist überhaupt nicht klar, dass sie einen nicht zu unterschätzenden Anteil ihres Wocheneinkaufs entsorgen. Nicht nur Reste und Abgelaufenes landen im Müll. Auch bei der Verarbeitung einzelner Zutaten entstehen Abfälle. Von Orangenschalen über Fett bis hin zu Kaffeesatz und angebranntem Reis. Das war bei den Großeltern noch anders. Sogar das Nudelwasser haben viele von ihnen nicht einfach in die Spüle geschüttet, sondern weiter verwendet. Zum Beispiel zum Haarewaschen oder als Gießwasser. So weit muss es nicht unbedingt gehen. Trotzdem gilt es beim Kochen, möglichst jeden Bestandteil der Zutaten zu verarbeiten. Nach diesem Prinzip arbeiten Tipps wie die folgenden. 

1. Dünger aus Kaffeesatz

Nicht einmal ein Prozent der in Kaffee enthaltenen Nährstoffe werden tatsächlich genutzt. Es sei denn, man verwertet auch den Kaffeesatz. Dank des darin enthaltenen Stickstoffes bietet sich der beispielsweise als Dünger für Zimmerpflanzen an. Dazu die Reste auf einen flachen Teller geben und trocknen lassen. Möglichst vollständig, denn Feuchtigkeit fördert Schimmelbildung.

2. Fond aus Gemüseschalen

Viele Gemüse-Sorten haben Schalen, die man bei der Zubereitung entfernt. Von Karotten über Lauch bis hin zu Zwiebeln und Sellerie. Trotzdem haben viele davon einen intensiven Geschmack. Wer Bio-Gemüse kauft, sollte sie daher nicht wegwerfen. Schalen die Woche über am besten in einem Topf sammeln und aufkochen. Die Brühe anschließend abdecken und stehen lassen. Nach einem Tag lässt sich die Flüssigkeit in Gläser füllen und künftig als Fond verwenden.

3. Fett zum Braten aufheben

Fette Stellen an Fleisch sind vielen Verbraucher*innen ein Dorn im Auge. Oftmals werden sie einfach weggeschnitten und entsorgt. Obwohl sich auch diese Reste zur Weiterverarbeitung anbieten. Zum Beispiel als Bratfett beim nächsten Kochen. Am besten im Nullgradfach lagern, damit es länger frisch bleibt.

4. Obstschalen zum Backen

Bei vielen Obstsorten stecken die Vitamine in der Schale. Im Falle von Sorten wie Äpfeln und Birnen wird die Schale einfach mitgegessen. Im Falle von Orangen, Mandarinen und Bananen verzichtet man darauf. Ganz anders als beim Backen. Wie wäre es zum Beispiel mit kreativen Kreationen wie Kuchen aus Bananenschalen? Im Falle von Orangen lässt sich die Schale wiederum trocknen und reiben. Eine willkommene Aroma-Zugabe beim nächsten Backen.

5. Salat aus den Blättern von Wurzelgemüse

Wurzelgemüse wie Karotten, Kohlrabi und Radieschen kauft man nicht wegen ihrer Blätter. Trotzdem muss man das Blattwerk keineswegs entsorgen. Aus dem Grün lassen sich Salate zubereiten. Im Falle von Karotten eignet sich das kalziumreiche Blattwerk auch für Eintöpfe. 


  

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