Durch Sperma-Kauf Todesstrafe entgangen

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Durch Sperma-Kauf Todesstrafe entgangen

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Um dem Tod zu entgehen, kaufte sich eine Gefangene Sperma.

Um der Todesstrafe zu entgehen, hat sich eine vietnamesische Gefangene von einem Mithäftling Sperma gekauft - im April soll ihr Kind zur Welt kommen. Schwangere und Mütter von Kindern unter drei Jahren dürfen in Vietnam nicht hingerichtet werden. Wie die Zeitung "Thanh Nien" unter Berufung auf Ermittler am Dienstag berichtete, wurden nun vier Wärter suspendiert.

2.000 Euro
Umgerechnet rund 2.000 Euro habe die 42 Jahre alte Frau in einem Gefängnis der nordvietnamesischen Provinz Quang Ninh für das Sperma ausgegeben. Mithilfe einer Spritze befruchtete sie sich selbst. Die Polizei der Provinz war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Drogenschmuggel
Wegen Drogenschmuggels war die Frau 2014 dem Bericht zufolge zum Tode verurteilt worden. Wenn die Todesstrafe gegen eine Schwangere oder Mutter eines Kindes unter drei Jahren verhängt wurde, muss sie in lebenslange Haft umgewandelt werden. Bereits 2007 hatte es einen ähnlichen Fall gegeben, bei dem eine Frau erfolgreich der Exekution entkam.
 

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